Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Erster Band (1768)
- Issue
- Vier und zwanzigtes Stück (1768)
- Date
- 1768-01-01
- Page
- Seite 372 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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z?r HS HS ylWg iAsudn» Mizrxr^, d« i. ein' Mahl, entweder Hey einer Beschneidung, oder bey der Auslösung seines erstgebornen Sohnes an diesem Tage auszurichken hätte, so dürfte er doch dasselbe picht später, als aufs höchste um zehn Uhr Vormittags anstellen; und müßte sich bey demselben in Speiß und Trank sehr mäßig halten, damit er theils §y den Geschäften des Sabbarhs nicht verhindert Werde, theils aber auch die Speisen am Sabbath «yit bust, d i. mit guten Appetit und Fröhlichkeit genießen könne. Die Frömmsten unter ihnen fassen gar am Freytage; jedoch wollen sie nicht, daß tzerjemge faste , welcher weiß, daß er durch das fasten gar zu sehr würde abgemaktet werden; denn däs würde ihn hindern, den Sabbath freudig zu empfangen. Einem Haußherrn liegt insbesondere ob, sehr genau, darauf zy setzen, daß alles dergestalt auf den Habbyth zubereitet werde, damit es an nichts fehle, Ms zu den drey Mahlzeiten, die ein jeder Juhe schuldig, den, Sabbath über zu halten, nöthig D. Au dieser Absicht Werden nun am Freytgge drey länglichte Weiße Brode, gemeiniglich in Gessast Wtglichk geflochtener Zöpfchen, gebacken,über Welche bey diesen Mahlzeiten der Segen könnege- Mochen werden, und diese Brode werden bey ihr um kV'iL Birchngenennek. Es werden die- . je Brode für eines der nothwendigsten Stücke gehalten, den Sabbath zu ehren, und es bemüht sich daher jeder, auch der ärmste Jude, wenn er bey den