Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Erster Band (1768)
- Issue
- Ein und zwanzigtes Stück (1768)
- Date
- 1768-01-01
- Page
- Seite 328 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Zr8 M OM HA Herzen dev Götzendiener zudir wenden." --- Wenn er etwa die Gegenden von'Babel'zu Gesichte bekommen sollte, ist er verbunden zü beten: „Gelobet seyst du rc. der du das gottlose Babel zerstöret hast." — Ein gleiches geschiehst bey Anblick des Hauses vom König Nebucadnezar, oder des Orts, wo Nebucadnezar gewöhnet, da er spricht: Gelobet seyst durc. der du dasHauß des gottlosen Nebucadnezars zerstöret hast; —^ Siehek er denjenigen Ort in Babel, von welchen sie erzehlen, daß man da kein Vieh eher vorbey bringen könne, ohne bis man etwas Erde daselbst aufgeraffet, und auf das Vieh geleget; denn dieses soll das Zeichen und der Erfolg des Fluches seyn, der Ies. 14,2 z. zu finden: „ich will sie mir einem Besem des Verderbens kehrenso spricht er: „Gelobet sey, der La spricht und thut es, gelobet sey, der da ordnet, und thut es." —. Bekäme er auf einmahk 600000 Mann von Israel zu sehen, so spricht er r „Gelobet sey rc. Y2N *) Lhacham harostm, di. der das Verborgene kennet." Wenn es aber eine gleich gross Armee von andern Völkern wäre, so spricht er den Vers Jer. 50, 12. „Eure Mutter stehet mit grossen Schanden, und die Ohne Zweifel in keinem andern Derstanbe, als man sonst sagt O'IIN dr'yA — II ist ein chaldäisch Wort, das auch im Daniel verschiede« -ene mahl vorkommt. Aber den eigentlichen Ei»n dieses Gebets getiauen wir uns nicht mit Zuverlässigkeit zu bestimmen, finden auch nichts, was zu dessen Erläuterung dienen könnte.