Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Erster Band (1768)
- Issue
- Zwanzigtes Stück (1768)
- Date
- 1768-01-01
- Page
- Seite 316 (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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-iS LA OXO LA sie aber nicht von ihrem Volke, so heißt es: „welcher feine Herrlichkeit, Fleisch und Blut d. i. dem ohnmächtigen Menschen mitgetheilet hat." -. Eben so Verhält essich, wenn er grosse und berühmte Gelehrte zuGefichte bekommtzldenn, wenn es Juden sind betet er: Gelobet seyst du rc. der von seiner Weißheit, denen die ihn fürchten, mitgetheilet hat;" Bey andern aber : „"der seine Weißheit, Fleisch und Blute mitgetheilet hat." — Siehet er Mohren, Zwerge, oder andere wunderbare Bildungen von Menschen,so spricht er: „Gelobet seyst du rc. welcher Geschöpfe voll verschiedenen Arten geschaffen hat.'« — Ziehet er eine schön gebauteke Synagoge so spricht er: „Gelobet seyst du rc. der die Grenze der Witwe (so nennen sie ihre im Exilio befindliche Kirche) festgestellet. — Wenn ihm die Ruinen einer zerstörten Stadt, oder Orte, zu Gesichte kommen, so spricht er: „Gelobet seyst du rc. der du ein wahrhafter Richter bist." -7- Findet er einen seiner Freunde, der von einer Krankheit genesen ist, so spricht er : „Gelobet sey rc. der dich uns,) und nicht der Erden gegeben hat." — Wenn es donnert, oder, wenn sich große Stürme oder Erdbeben erheben , so sagt er: „Gelobet seyst du rc. dessen Kraft und Starke dis ganzeMelt erfüllet. Wenn ein Jude zur Ader lassen will, so betet er zuvor : „Laß dir Jehovah, mein Gott, und Gott meinerVater, Wohlgefallen, daß mir dieses Unternehmen heilsam sey, denn du bist ein Arzt, der ohne Helohnmg heilet?«, Will' aber