Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Erster Band (1768)
- Issue
- Zwanzigtes Stück (1768)
- Date
- 1768-01-01
- Page
- Seite 317 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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LS GM LS fönst Arzeney einnehmen, so spricht er vorheb also: „Gelobet seyst du Jehovah rc. durch dessett Wort alles worden ist;". Hernach über muß er das gleich vörhergemeldeke Gebet sprechen. Nach dem Aderlässen, oder Empfang der Arzeney heißt es: „Gelobet seyst dürr, du bist ein Arzt der Kranken." Geht er in ein Bad, so spricht er vorher: „Laß dir Jehovah mein Gott, und Gott meiner Väter Wohlgefallen, daß dü mich in Frieden hinein, und herdusbringest, und wie du mich Von diesem Feuer Metten wirst, so wollest du mich künftig von dem Feuer der, HölleN erretten." Wenn er glücklich aus dem Bade zurück kommt, so spricht er: „Ich danke dir, Jehovah, mein Gott> und Gott meiner Vater, daß du mich von diesem Feuer errettet hast." Ist einem der Vater, Mutter, Frau, oder sonst ein Anverwanter gestorben, so spricht er: z,Gelobet seyst du rc. der du ein wahrhafter Richterbist." — Kann er sich mit unter die Erbenden zehlen, so setzet er noch hiezu: „Gelobet -seyst du rc. der du gut bist, und gütig handelst/« Ist er aber allein Erbe, so macht er Schehechejorm. Wenn eine Frau ein Knäblein gebiehrek, so sprechen beyde Eltern den Segen: „der du gut bist, und gütig handelst." So aber die Frau unter der Geburt stürbe, so saget d?r Mann erstlich: „der du ein wahrhafter Richter-bist:" und hernach macht er GcheheiHejonr^ Eben diesen Segensspruch ist auch die Frau zu sprechen schul-