Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Erster Band (1768)
- Issue
- Zwanzigtes Stück (1768)
- Date
- 1768-01-01
- Page
- Seite 315 (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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LA OXO LA S!5 setzt er darzu: „Der die Nackenden bekleidet.'« — Ferner spricht er diesen Segen, wenn er etwa einen Freund, den er wenigstens in dreyßig Tagen nicht gesehen hatte, wiedersiehet. —. Siehst er zur Frühlingszeit, die Baume blühen, so spricht er: (jedoch nur einmal im Jahre:) „Gelobet seyst dnec. welcher in seiner Welt nicht das geringste hat fehlen lassen, schöne Geschöpfs und Baume, darinnen 'erschaffen, daran sich dis Menschen vergnügen können." — Erblickt er einen Regenbogen, so spricht er: „Gelobet seyst du Jehovah, unser Gott, König der Welt, der sich erinnert des Bundes; Er halt treu an seinem Bunde, und bestätiget sein Wort." Hat ey'lM Segen gesprochen, iss soll er den Regenbogen nicht Mehr qnsshen, denn er möchte sonst dunkle Augen bekommen. — Kommen ihm hohe Berge, oder grosse Wüsteyeyen, gross Wafferflüffe, welche sich in das Meer ergießen, vor Augen; oder siehet er eS blitzen, oder die Sterne sich, wie man sagt, pu- Hen> so spricht er: Gelobet seyst du rc, (NM Gsss MaißeBeresiHis, d.st der das Schöpfungswerk, oder, das ganze Welt- Gebäude, gemachet hat. — Siehet er das Wests Meer, so sagt er: „Gelobet seyst hu rc. der das große Meer geschaffen Hat." — Wenn er Könige oder andere mächtige Potentaten, siehet, so spricht er, wenn sie aus Israel sind: Gelobet seyst du , welcher von seiner Herrlichkeit, denen hie ihn fürchten,, etwas zugetheilet hat." Sind X sie