Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Erster Band (1768)
- Issue
- Neunzehntes Stück (1768)
- Date
- 1768-01-01
- Page
- Seite 299 (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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LS »X* AS syzertreten werden würden. Allein was geschähe? Der Mann, da er gegessen hatte, nahm eine Schau» fel, stach dasselbe Gras, darauf die kleinen Bröckgen gefallen, aus der Erde heraus, und warf es in das vorbeyfließende Wasser, damit die Fische die Brosamen genießen könnten; worauf sich also bald eine Stimme in der Luft mit diesen Worten hören lassen: O weh! ich bin von diesem Menschen betrogen, und vergeblich aus meiner Wohnung gelocket worden, und muß unverrichteterSachen wieder abziehen" Buxtorf führet außer der eben erzehlken Geschichte, die Cap. 7. S. 28 8..im lat. cap. 12. p. 248. befindlich, noch S. 289. im lat. p. 2; r. folgendes an: „Die Rabbinen sagen , es sey der Prophet Elias, ingleichett der Engel eines jeglichen Menschen allezeit bey Tische zugegen; diese geben Acht» wie man sich verhalte. Rede man von Gottes Wort, so blieben sie bey der Mahlzeit, und die Speise gedeihe dem Essenden; treibe man aber unnützes Geschwätz, so flöhen sie, und. komme an statt des guten Engels, ein böser, welcher allerhand Streit und Schlägereyen unter den Gästen errege, und ihnen das Essen in lauter Gift verwandele, woraus böse Krankheiten entstünden. Auch mache dieser böse Engel, daß , ob sie auch noch so viel äßen, sie gleichwohl nicht satt würden; nach dem Aussprucke Salomons, Sprüchw. r z, 25. «der Gottlosen Bauch hat nimmer gnug." *) Aus *) Siehe auch Rirchner» jüdisches Ccremoniel, x. 41.«,;o«