Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Erster Band (1768)
- Issue
- Neunzehntes Stück (1768)
- Date
- 1768-01-01
- Page
- Seite 292 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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OXO LyL führe.) Denn, fährek er fort, 'er denket, daß die Welt zu nichts anders geschaffen, als zu Fressen und Saufen. — Solche Leute , wenn sie sich von dem Ihrigen nicht-mehr anfüllen können, werden Diebe und Räuber rc. Denn das überflüßige Fressen bringet den Menschen zur Sünde, wie es heißt 5. B. Mos. 32, i;, Fürnemlich aber warmen die Jüdischen Lehrer für vielen Weintrinken, weil dasselbe den Körper schwäche, den Verstand verderbe, und vieles Unglück über dem Menschen bringen könnte. Sie berufen sich auf. daL Beyspiel Noah, i. B. Mos. 9, 2 t. -wölchech da ep-sich betrank, verursachte, daß einer seiner Söhnenmit feiner ganzen Nachkommenschaft verstuchkwgrd. — Im Talm. Tr. Eru» bin- 7. Cap. spricht ^. Khanan: ,.Der Wein ist zü nichts anderZWschqssen worden, als Betrübte damit zu erquicken,; und denen Gottlosen für das wenige Gute, welches sie-etwa in der Welt gethan haben, gleichsam eine kleine Belohnung zu reichen; wie Sprüchw. 6^ geschrieben stehet: „Gebet statkMetränke denek, die umkommen sollen, und den Wein den betrübten Seelen rc. — Ribbi spricht, was meynt die Schrift, Sprüchw^ 2 z, zi. „Wehe den Wein nicht an, daß er, so roH ist rc." nichts anders als . dqs.: Der Wein machet das Angesicht der Gochlösen in dieser, Welt roth; denn ,in der künftigen Welt wird es weiß seyn; d. i. sie werden sich schämen. — Das Buch Reschith Thochma führt eine Menge solcher Beweise ans u;- - ' - . - - - - der