Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Erster Band (1768)
- Issue
- Neunzehntes Stück (1768)
- Date
- 1768-01-01
- Page
- Seite 291 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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LK OXO LAt r-L Nur am Sabbath und Feiertagen ertauben sie, sich etwas mehr zu gute zu thun; da sie hingegen auf diejenigen, welche an den Werkeltagen sich mit vielen und allzu gutem Essen eben so, als als am Sabbath und Feiertagen, anfüllen, die Drohung deuten: Mal. 2, z. da Gott spricht: „Ich will euch den Koth eurer Feiertage ins Angesicht werfen„ R. Hunna, im Track, Schabbath, Cap. Haschoel, leget dieses also aus, daß es auf diejenigen müsse gedeutet werden, welche alle ihre Tage zu Feiertagen machten. Ja es heißt im Sohar: „Es platze drey Tage nach dem Tode eines solchen Menschen sein Bauch auf, und die Engel des Verderbens würfen ihm den Mist in sein Gesicht, und sprächen zu ihm: Da! nimm das, was du erwähleh/da du alle deine Tage zu lauter Feiertagen genKchk hast." Der R. Jsaac Abuhav, der Verfasser dos Buchs Menorath Hammaor, spricht, daß ein solcher Gottloser, welcher nur Fressen und Saufen nachjagte^ (^ire) Evii, d. i. ein Narre, genennet zu werden verdiene; denn es bringt dieser R. durch das Notaricon *) aus diesen Worten folgende vier andere Worte heraus: d. i. Jlst und trink, wird er K dir sprechet!: (Wir verstehen dieß, als wollte er gleichsam die Sprache ausdrücken, die ein solcher gegen andere T 2 führe.) *) S. oben S. »6y. (wo eS in -er Rote heißen muß: heran» zu bringen, wie auch oben in -er »9. Zeile Notaricon statt Norriron).