Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Erster Band (1768)
- Issue
- Neunzehntes Stück (1768)
- Date
- 1768-01-01
- Page
- Seite 290 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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,*> LS OX« Gerichte." Hier stehet das Work: () Halitheni, das heißet nach der rabbinischen Erklärung, einem etwas einfüllen; (daher sie auch dieses Wort von der Fütterung der Cameele und Kälber brauchen, wie man solches im Talmud, Track. Schabbath, Fol. r;;. C. 2. Nachsehen kann:) Und so habe auch dieser Gottlose seinen Mund, gleichsam wie einCameel den Rachen, aufgesperret, und Jacob habe ihm den ganzen Topf voll hinein geschüttet. Also —dieß soll nun wieder daraus folgen, — ist die Unmäßigkeit und Ungenügstrmkeit zu vermeiden. Es führet dieser Schriftsteller zu beyden Aussprüchen äuch noch andere Exempel an, als bekommen Königs in Juda, Hiskias, welcher sich täglich mit ein wenig Kraut und einem Stückgen Fleisch beholfen haben soll: So wie dagegen Pekah, der Sohn Remalja, täglich, nurblos zum Nachessen, sich dreyhunderk Stücke junges Geflügel habe auftragen lassen. — Ja er beruft sich so gar zur Erläuterung des Erster» äuf das Beyspiel Gottes selbst, welcher spricht: „Meine Söhne, von allen Opfern, die ihr mir bringt, genieße ich nichts, außer den angenehmen Geruch." — Du flehest also hieraus, fährt er fort, die Hoheit und Tugend der Gerechten, die sich mit wenigem begnügen lassen; da hingegen die Gottlosen niemals genug haben können, und Mit ihren Augen nach allen sehen, um es zu verschlingen, u.