Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Erster Band (1768)
- Issue
- Sechzehntes Stück (1768)
- Date
- 1768-01-01
- Page
- Seite 249 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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MF ihn erreichet, fragte er, was er in der Hand trüge. Det Jude antwortete: Ich-HM Flöget von einer Taube, lind als er gezwungen wurde, die Hand zu öffnen, so befand sichs in der That also, und seine Tpdillirn waren wunderwürdiger Weise in zween Taubenflügel verwandelt. Dahero hat man ihn denn, Elisir mir den Flügeln genennet. " Warum hat er aber gesagt, Flügel von einer Taube, uüd nicht vielmehr von einem andern Vogel? fraget Rabbi I<r»rnn an dem angezogenen Orte. Er antwortet: Die Kinder Israel sind einer Taube gleich. Denn/ gleichwie eine Taube alle ihre Kraft in den Flügeln hat/ sich damit beschirmet, und gegen andre Vögel wehxet, also sind auch die Kinder Israel./ Gottes Gebote sind ihre Flügel, die beschirmen sie vor allem Leid, so, däß ihnen keine Völker Böses thun können." ' Wir fahren min fort, den Beschluß der öffentlichen Andacht zu beschreiben. , .v --r Che der Jude noch aus der Synagoge geht/ ist täglich ein besonderer Psalm zu beten geordnet worden. Als, am Sonntage der 2gte,Montags der 48 sie, Dienstags der 8 2fte, Mittwochs der ygste, Donnerstags der 8i fte, Freytags der 9 zste, Sonnabends der 92M Ehe er den Psalm selbst anfangt/ muß er vorher den Tag benennen; z. E. Am Freytate spricht et: Heute ist der 6ste Tag in der Woche, an welchem die Leviten im Tempel gesprochen O 5 haben,