Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Erster Band (1768)
- Issue
- Sechzehntes Stück (1768)
- Date
- 1768-01-01
- Page
- Seite 248 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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-4» M Mk sen wird,! Hingegen arr eben diesen Tagen des Festes der Lästberhütken werden sie vor den WM abgenoMmen. ' ' Erum'aber die Tphillim auf eine solche ArtzusamMestgewickelt werden sollen, daß sie die Gestalt der' Flügel einer Tüsibe erhalten,'davon Mdsr Grund in folgender Geschichte zu suchest, Mch«^ d«Dalmvd^ M! T.!stlet. Gchstdkmt S, '49. alsv lerMlet: „Rabbi Innna spricht : Wer dse Tphillim anlegen will, muß einen reinen llfib habest, wie Elisa «nie den Flügeln' Warum hiesi er älso?" Antwort: Es hatte einsmals die römische Dbrigkeit denen Juden ernstlich verboten, Tphillim anzulegen, mit der Bedrohung, daß, wo man einen Juden antreffen würde, der dergleichen auf seinem Köpfe hätte, dem sollte sogleich der Kopf zerspalten werden, ( denn vor Zeiten, heißt es hierbey, da die Inden noch rein und heilig waren, trugen sie die Tphillim den ganzen Tag,) Es lebte aber zu dieser Zeit ein gewisser Elisa, der eben von diesem Vorfälle den Manien Elistr mit den Flügeln erhalten; ein unerschrockener frommer Mann. Dieser ließ sich dieses Verboth sticht irren, sondern trug seine Tphillim stach wie vor. Es fügte sich aber, daß er einst von einem Gerichtsdiener erblicket und genöthiget wurde, auf feine Flucht zu denken. Er nahm daher die Tphillim geschwind von dem Haupte, sind suchte sie in seiner Hand zu verbergen. Allein -er Gerichtsdiener hatte dieß bemerket, und da er