Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Erster Band (1768)
- Issue
- Sechzehntes Stück (1768)
- Date
- 1768-01-01
- Page
- Seite 247 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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LK GM M- W erinnert ferner, daß diese.Verrichtung stchend geschehen solle. Das Buch Rehillakh Gchlomo S.;. Col. 2. bestehlet dieselben nicht vor dem Gesetzbuchs und heiligen Schranke abzunehmen; sondern es. solle der Jude alsdann sein Gesicht von diesen heiligen' Orte, wiNpwndxn) nicht das Ansehen habe, als wenn er sich im Angesicht seines Herrn und Meisters ausziehe. DasÄLzor Schne luchorh habbrith Al. zr. seH hinzu: »Daß, wenn er die DenkrieWN abnimms, er sie..m<ht so abnehmen soll, daß die Behältnisse, worinneij die Schrift ist, herunterhangen, Er sott auch die Riemen im ZusammsslNvicheül nicht um diese Häuserchen, sondern niw auf hie Titoras, d i. den Saum oder Leder, auf welchen das Häußchen befestiget ist, (siehe S. 121.) Herumwickeln , und zwar so, daß sie die Gestalt der Flügel einer Taube erh-lten; davon wir die Ursach spgleich anzeigen wollen. Er legkssie alsdenn jn den darzu gehörigen Beutel; und st hernach auf gleiche Art den Denkriemen, von der Hand. Der Tr.Orach Lhajim spricht, an öbgedachter Stelle. Die Gewohnheit der Weisen ist, die Tphillim sowohl bey deren Anlegung, als beiden» Abnehmen, zu küssen. Am Neumond werden die Denkriemen etwas früher, nehmlich nach dem Badifchgebete, welches auf das Gebet Uwo Lezion folget, abgenommen. Am (ipivil ^in)Lhol Hammoed, d. i. an gemeisten Tagen de? Osterfestes werden sie abgenommen vor der Lektion, welche aus dem zweyteq Geseßbuche gele- O. 4 ' sen