Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Erster Band (1768)
- Issue
- Vierzehntes Stück (1768)
- Date
- 1768-01-01
- Page
- Seite 212 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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sr» LA EX» das Gesicht rechts;) und über ganz Israel, (Hier neiget er sich vorwärts:) und spricht Amen." Wenn die drey Stritte, *) da er mit dem linken Fuß voran tritt- und die auch sehr klein seyn Müssen, alle sind, sisll er so lange, als man ohngefähr vier Ellen weit gehen kann, an dem Orte stehen bleiben. Wenn mehrere Juden beten, und es ist einer mit seinem Gebet fertig, darf er die drey Schritte nicht eher thun, als bis der andere auch fertig ist. Wer mehr als drey Schritte thut, wird vor übevmükhig gehalten. Zuletzt betet der Jude: „Es sey der wohlgefällige Wille vor „dir, Jehovah, unser Gott und Gott unserer „Vater! daß doch der Tempel in unseren Tagen „gebauek werde! Gieb uns unser Theil in deinem „Gesetz." Mit diesen Worten endigt sich das Gebet Schmoneh Esreh. - Hätte ein Jude einen oder etliche von allen diesen Drochos, d. i. Segenssprü, chen vergessen, der ist schuldig, sie zu wiederholen; dieses muß auch der Geineindebote thun, wenn er weiß, wo er sich geirrt hat, und wenn er sogleich *) Das Gchülchan Aruck Tr Orach Cbastm, S. ar. §. raz erinnert, „das kein Jude eher zurück „treten sott, bis der Vorsänger wieder mit lau- «tee Stimme zu beten ansängt.«