Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Erster Band (1768)
- Issue
- Vierzehntes Stück (1768)
- Date
- 1768-01-01
- Page
- Seite 211 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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LS OXO LS 21 r „versöhnen könnte. Laß Herr aus gnädigen „Willen, den Abgang meines Fettes und „Blures, welches heute vermindert wird, <m- „stakt des Fettes seyn, welches vor deinem Angesicht auf den Altar geleget ward! Sey mir „gnädig." Nach diesem Gebet folgen die Worte Pf. r 9, 1;. , Laß dir Wohlgefallen die Rede meines Mutiges, und das Gespräch meines Herzens vor dir, „Jehovah mein Hort und mein Erlöser." Diesen Worten legen sie eine so große Kraft bey, daß sie sie sogar als ein bewährtes Hülfsmittel wider viele Unfälle Hochhalten. Einjeder Jude soll sie daher mit der inbrünstigsten Andacht beten, und sein Geber wird gewiß nicht: leer ansgehen. Der Anfang und das Ende dieses Verses sind mit dem Buchstaben Jod bezeichnet, welcher die. Zahl io. bedeutet. Er bestehet aus zehn Wörtern und zwey und vierzig Buchstaben, darunter sich das Jod zehen mal befindet. Sie suchen darinnen ein grosses Geheiinniß. Hierauf machet der Jude eine Verbeugung, und gehet also gebeugt drey Schritte hinter sich, und spricht; „Der da Friede machet in seinen Höhen (hier wendet er das Gesicht links) der mache Frieden über uns, (er wendet §) » das