Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Erster Band (1768)
- Issue
- Eilftes Stück (1768)
- Date
- 1768-01-01
- Page
- Seite 169 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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LA OXO LA -6- „Bey andern Segensfprüchen ist dem Juden nicht „erlaubt, sich im Anfänge oder am Ende zu „bücken, aber in der Mitte darfers thun. Endlich darfauch in diesem Gebete der Heilige, Hoch- ,.gelobte, mit mehrern Namen nicht benennet wer«? „den, als die Rabbinen ausdrücklich bestimmt Härchen, welches doch in andern Gebeten erlaubt ist." So bald der Jude jene Stellung angenommen hat, spricht er: » Herr, öfne meine Lippen, „daß mein Mund deinen Ruhm verkündige!"*) Hierauf sagt der Vorsänger das Vbosgebec, d. j, von den Vätern: „Gelobet seystdu, Jeho- „vah, Gott unser Gott, und Gott unsrer Vater, „Abrahams Gott, Isaaks Gott, und Jakobs „Gott, grosser, mächtiger und furchtbarer Gott, „der du Gnade und Güte erweisest, und alles be- L; sitzest „phet nennt ihn einen Gott, der nicht helfen kann." Die Juden vergleichen das Kreuz mit Werft und Eintrag, weil dieselben von dem Weber kreuzweis durch einander geschlagen werden. *) In der Mincha, d. i- Zalbabendgebet, und im Mussaphgedet, welches Sabbats und an Festtagen und Neumonden gleich auf das Schachers, d. r. Frühgebet:, gesprochen wird, stehet noch der Zusatz: „Denn ich will Iehovabs Na- „men zurufen: Perhcrrttchet die Majestät unsers »Gottes/