Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Erster Band (1768)
- Issue
- Eilftes Stück (1768)
- Date
- 1768-01-01
- Page
- Seite 168 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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,68 E LS „gleich der Ort erforderte, an welchem er stehet, „und auch sonst sein Herz zu Gott gerichtet wäre. „Bey „sagen müssen: Die das Solz ihres Bildes tra- „gen, und zu ihm, dem Bilde beten. Folglich „ist vollkommen gewiß, daß die Schrift jenes „Volk meinet, welches an Jefum glaubt: denn, „es trägt das Holz und Bild, und läßt die Ge- „statt seiner Jirah d. i. Gottheit, ferchen." Der seel. Eisenmenger hat diese Stelle nicht recht verstanden; Er glaubt, der jüdische Verfasser hätte vielinehr sagen wollen: „Wenn „die Schrift in der Stelle (Es. 45, 20) nicht die „Christen verstanden wissen wollte, würde sie „statt: Das Solz ihres Bildes, in der meh- „rern Zahl gesprochen haben; ihre hölzerne Gö- „tzen." Allein, die Worte des Juden leiden -diese Uebersetzmig gar nicht, sondern sie drücken vielmehr den Sinn genau aus, welchen wir oben angenommen haben, und zur Bestätigung für unsre Erklärung berufen wir uns noch auf die Worte des R- Mattharjah, welcher bey eben Dieser Stelle des Nizzachon Srzz, so sagt: „Die „Schrift meint mit diesen Ausdrücken gewißlich „jenes Volk, welches an Jesunn glaubt. Denn, „dasselbe trägt das Holz und Bild, und weiset „das Gleichnisj seiner Iirah, d. i. Gottheit. „Sie beten aber nicht das Holz und Bild selbst „an, sondern denjenigen, nach dessen Bildnis „das Holz und Bild gemacht ist. Siehe, der Pro- „phet