Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Erster Band (1768)
- Issue
- Achtes Stück (1768)
- Date
- 1768-01-01
- Page
- Seite 115 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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Kail» habe mit Abel, seinem Bruder, über die Abtheilung des Gesetzes Mose gestritten, welche von den Denkfäden handelt. Die Rabbinen meinen gar, Gott selbst mit allen Gerechten, beobachte diese Ordnung ebenfalls. Nur die Leiber und Leibeigenen sind von diesem Gebot frey. Die Weiber sind aber doch verbunden, Oenkfäden zu spinnen, und vorrathig zu haben. Talm. Tr. Baba Baßrah: „R. „Jochanan erblickte einstmahlen einLastchcn, „welches mir perlen und Juwelen besetzet „war; ein Schüler von ihm ließ sich einkommen, „dieses Kästchen wegzunehmen. Allein eine Stnn- „me vom Himmel rief: Das Kästchen gehö- „ret dir nicht, sondern dem Weibe des R Lha- „nina, Dose Sohn; diese wird künftig in je- „ner Welt die Denkfaden vor die Gerechten hineinlegen und bewahren." Ein Tallis mit Denkfäden darf an keinen Aüthaer oder Christen verkauft oder verpfändet werden, wenn etwan zu besorgen wäre, daß er auf dent Wege einen Israeliten antreffen und ihn todtschlagen könnte. Wenn aber diese Besorgniß wegfällt, so höret auch dieses Verbot auf. H 2 Den