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Magazin für die Wissenschaft des Judenthums · 1885-01-01 · 1 (1885) · p. Seite 82

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Journal
Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
Volume
12 (1885)
Issue
1 (1885)
Date
1885-01-01
Page
Seite 82 (sequence 86)
Language
German
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82 Hermann Deutsch. dieses Stückes blos mit der Partikel אס' beginnen. Dagegen könnte man mm allerdings einwenden, daß das 2׳ zur Aufnähme und Bekräftigung der vorausgegangenen Bedingnifse (vgl. Del. z. Et. u. z. e. VII, 4) hier doch nicht so ganz überflüssig ist; allein wir haben einen andern Beweis, der für die LA. der Rabbinen spricht, und dieser besteht im Fehlen des Makkef bei 2׳ אס. Nach der Massora (vgl. Del. Sprüche S. 381) fehlt dieses bei 2׳ אס mit Ausnahme von drei Stellen (Gen. 15, 4. Num. 35, 33. Nehem. 2,2) sonst nie; es müßte somit auch hier stehen, wenn אס als Partikel gälte. Die Accentuation (בי אם לבינה לזיקרא) schließt ebenfalls die Makeffirung aus, aber allerdings auch die LA. der Rabbinen; denn nach letzterer müßte betont sein: בי אס לבינה תקרא• Schließlich sei noch bemerkt, daß auch der Cod. Erf. I. die LA. אם hat. 2) IV, 8. Dieser Vers lautet nach der Anführung des Talmud Berachot 48a: סלסלה ותרוממך ו2ין נגידים תושיבך. In unfern Talmudausgaben ist der Satz zwar nach dem massoret. Texte corrigirt, allein schon R. Samuel Edeles bemerkt, daß die LA. in den ältern Ausgaben die obeir angeführte, von unserem Texte abweichende, gewesen. Nun geben Jeruschalmi Berachot VII, 2, Nastr V, 3, sowie Bereschit rabba o. 91 allerdings Sirach als Quelle an; da aber im Buche Sirach sich kaum ein schwacher Anklang eines solchen Verses findet (Sir. VI, 32, worauf Benseev und Zunz G. V. S. 152 verweisen, kann nach dem genauen Texte nicht hierfür herangezogen werden), so mag es nicht ganz uirwahrscheinlich sein, daß dieser Hinweis der Zusatz eines Später» sei, der, in gleicher Unkenntniß der Quelle des vom Talmud citirten Spruches, diesen ohne nähere Prüfung im Buche Sirach voraussetzte, wie dieses nach den bereits (c. II zu Ende) citirten Wörter; Raschids und Toßafot oft von Sätze;;, deren Ursprung im canonischen Schriftthnm nicht nachweisbar war, fälschlich angenommen ward. Uebrigens hat auch die Septuaginta hinter 26,11 einen Vers, dessen Quelle eben-

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