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Magazin für die Wissenschaft des Judenthums · 1893-01-01 · 1 (1893) · p. Seite 242

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Journal
Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
Volume
20 (1893)
Issue
1 (1893)
Date
1893-01-01
Page
Seite 242 (sequence 245)
Language
German
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242 cuique“ hiermit constatiere, dass mein Antheil §& der Auffindung und Herbeischaffung der Commentare des Rab. Chananel und des Rab. Gerschom — durch die dem Werke eine ganz andere Bedeutung verliehen werden konnte — nicht nach dem Berichte des Verfassers, sondern nach den Dankesworten am Schlüsse der neuen Wilnaer Talmud- Ausgabe zu bemessen ist. Hierbei passirt es dem Verfasser einige Male, dass er die Bibliothek der Angelica mit der Vaticana identificiert. Jene aber bezeichnet eino ganz andere, dem Augustiner-Kloster angehörige Bibliothek. Bei dem Sachindex, der vorzüglich über die im Aruch behandelten Realia orientiert, war zu bemerken, dass dem Verfasser zur Abfassung desselben ein vorzügliches Hülfsmittel zu Gebote stand, nämlich ein solches Register, das Abraham Muneles, Dajan in Prag, handschriftlich hinter־ lassen hatte, und das Verf., nachdem ich ihn hierauf aufmerksam gemacht hatte, von dem Schwiegersöhne Isak Senders ankaufen und nachher verwerthen konnte. Von dem in englischer Sprache abgefassten Wörterbuche des Dr. M. Jastrow, welches sich über die Targumim, die beiden Talmude und die Midrasch-Literatur erstreckt, sind in den Jahren 1886 — 1893 sechs Lieferungen, 576 zweispaltige Seiten in folio zählend, erschienen. Im Interesse der Lexicographie wäre es zu wünschen, dass es dem Verfasser vergönnt sein möge, sein Werk ganz zu Ende zu führen und in den Dienst der Wissenschaft zu stellen. An Vollständigkeit wird es alle bisherigen Leistungen bei weitem übertreffen, nicht allein durch die Herbeibringung zahlreicher Belegstellen für viele bisher in jedem Wörterbuche unbekannte Artikel, sondern auch durch die Einreihung einer grossen Anzahl von bisher nicht nachgewiesenen Wörtern und Wortformen. Bei der Etymologie vermeidet der Verfasser, weite Sprünge in entlegene Sprachgebiete zu machen und sich durch äussere Lautähnlichkeiten zu gewagten Combinationen verleiten zu lassen. Es beruhen alle seine Erwägungen auf Besonnenheit und die Sprachver-

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