Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
- Journal
- Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
- Volume
- 20 (1893)
- Issue
- 1 (1893)
- Date
- 1893-01-01
- Page
- Seite 235 (sequence 238)
- Language
- German
- Belongs to
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— 235 — schreiben. [Einziges ms. in der Phantasie des Vf.] — Abr. b. David verfasst eine Geschichte Rom’s bis Jteccared [nämlich 4 Drucks, kl. 8°]. 38 Es ist niemals festgestellt, wie viele Werke J. Kimchi und Söhne ins Hebr., Proven^alische und Latein, übersetzten [in die beiden letzten Nichts]. — 38 Kalonymos unternimmt Wissenschaftliehe Reisen im Auftrag Roberts v. Anjou und errichtet Üebersetzungsbureaux. [Quelle ein New-Yorker Zeitungsinserat v. J. 1320?] — Grätz weist nach, dass Michael Scotus ״weder Arabisch noch sonst etwas von Philosophie“ (sic) verstand. — 40 Berachja übersetzt die Fabeln des Aesop, des indischen Bidpai, des arabischen Lokmann (sic), Sindibad’s beschichte, Hariri’s Gedichte, das Fabelwerk Kalila [also verschieden von Bidpai] etc. etc.“; schade dass B. nicht die Fabeln von Ad. Gerecke übersetzte! — 41 Levi b. Gerson ist der Repraesentant modernster Naturforschung. [Wer hat die befr. Schriften studirt?] Sämmtliehe arabische, medicinische Schriften wurden von Schern, (sic) Tob und anderen nochmals übersetzt. [Zuerst wohl ehe einige geschrieben waren?] Schemarja Ikriti übersetzt die griechischen Philosophen aus der Ursprache ins Lateinische. [Einziges ms. wie oben.] 42 Die Tibboniden und Schemtob gründeten Arzneischulen und höhere Bildungsanstalten in Süd-Frankreich, die grösstenteils von Christen besucht wurden. [Vielleicht einziger Zögling Ad. Gerecke.] Der Verfasser dieser Apologie der Juden erweist sich als ein umgekehrter Ahlwardt, allerdings ohne centnerschwere Acten. Berlin im Juni 1893.