Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
- Journal
- Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
- Volume
- 20 (1893)
- Issue
- 1 (1893)
- Date
- 1893-01-01
- Page
- Seite 178 (sequence 181)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 87% known words query
- IRI
…/2572068-2572104-2572105--4758-2576700- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
178 Nachdem vom antichristologischen Standpunkt aus dem Pentateuch Josua, Jesaja, Jeremia, Ezechiel, Dodeka, Psalmen, Hiob, Canticuin und Daniel behandelt wurden, liest man in demselben Ms. vor: אלו הם תשובו׳ אחרו׳ נצחיו׳ לאפיקורסי׳ מקו׳ שפקרו המעי׳ בתנ״ב ובתלמוד auf 40 a und 38 b und a (die Paginierung von links nach rechts erfolgte) eine neuerliche Besprechung unseres Verses : ליש״ מ ובו׳ המשלשי׳ בוני׳ על זה הפסוק פינה גדולה מאמונת׳ להוכיח כי בא משיח . . . המבושר מפי הנביאים. תשובה . . . על יהוד׳ וזרעו דבר יעקב . . . הרי לא הי׳ מלכות לישראל ומלך עד מלוך שאול . . . ועמדו בבבל ע׳ שנה בלא מלך בגלות ומשחזרו בימי עזרא לא הי׳ מלך בישראל . . . אחרי כן מלכו היונים .. . ואח״ב קמו החשמונאי׳ . . . אח״כ מ^ך הירודוס ו . . הרי שאבד המלבו׳ מיהוד׳ וזרעו כמו ת׳ שנים קודם שנולד יש״ו. Ferner wird auch hier die Erklärung des עד כי als die Zukunft ausschliessend abgewiesen. Darauf folgen erst die eigenen Deutungen auf David oder den Messias. Endlieh legt sich unser Polemiker die so vielfach aufgeworfene Frage vor: ואם תאמר ואיה המלכות והכבוד אשר לשבט יהוד׳? und weist hin in der üblichen Weise auf כבוד מעלה ויתרון sowie darauf, dass בכל זמן ומקום שיהיו ישראל ויצטרכו למנהיג ולראש ולשרים ימנו השבט יהוד׳ . . . וכן היום אפי׳ במקום שאין מכירים אותן על הרוב דבר. Dass derartige unbestimmt gehaltene Behauptungen wie die letztere, leicht Widerspruch hervorrufen konnten (cf. Jg. 17, 191 f. u. 271), beweist auch das einzige (cf. ib. 27 2) uns bekannte Beispiel einer mukammedanischen Controverse über unseren Vers. Nach dem Zeugnisse der arabischen Biographen (Ihn Challikän V, 489) verhandelte Abu Muhammed ‘Ali b. Ahmed b. Hazm (gest. 456 d. H.) mit seinem (wenn die Angabe bei Graetz, Geschichte V, 17: 9 93 als Geburtsjahr richtig ist) damals noch sehr jungen Zeitgenossen Samuel ibn Nagrela, wahrscheinlich noch zu Cordova über Wert und Bedeutung der Besch-Geluthawürde im Hinblick auf die Weissagung Jakob’s. Er berichtet darüber in folgender Weise (den Text nach Cod. Leyden, Warner 480 Bl. 60° s. bei J. Goldziher in J. Kobak's deutsch. Jeschurun VIII, 4, 76 f.; seine Uebersetz. wurde uns von befreundeter Seite übermittelt): ״Bei diesem Capitel habe ich den weisesten und grössten von ihnen, Samuel b. Josef Halevi, den unter dem Namen Ibn Nagrela bekannten Schriftsteller, im Jahre 404 (dieses Datura müsste noch im Verhältniss zu den anderen, bei Gräetz 1, c. 413 ff. ausführlich besprochenen näher untersucht werden; es sei dazu auch bemerkt, dass Luzzatto, Hebr. Briefe 1078, im Namen seines Sohnes Philoxene die Zeitbestimmung betreffs Samuel und Josef Nagid bei ibn Daud als irrig und den 9. Tebet תתב״ד als nicht auf einen Sabbat gefallen nachweist) festgehalten; und er sagte mir: die Exilshäupter werden nicht auf hören hervorzugehen aus der Nachkommenschaft