Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
- Journal
- Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
- Volume
- 20 (1893)
- Issue
- 1 (1893)
- Date
- 1893-01-01
- Page
- Seite 179 (sequence 182)
- Language
- German
- Belongs to
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179 Davids; sie stammen von Juda ab und besitzen Macht, Herrschaft und Souveränetät, — Da sagte ich: Das ist falsch, denn die Exilshäupter können weder einem Juden noch einem Nichtjaden etwas befehlen. Es ist nur ein Titel ohne Bedeutueg. Er (der ריש גלותא) hat keine Macht und seine Hand führt kein Scepter (lies;מנצרד statt ,מחצרף).“ Erwähnter God. Epstein enthält unter לקוטי׳ של תשובו׳ המיני׳ fol. 86b abermals einen Excurs über denselben Gegenstand: ועל שאומרי׳ לי ש ״מ תשיב ששבט לשון שבט ממש ולא לשון שרביט ר״ל . . . ולפי דעתם עכ״י יש״ו זה אינו נכון שהר׳ פסקה מלכותם קודם ביאת יש״ו. Auffallend ist hierbei, dass die Deutung auf ״Zuchtrute“ hier abgelehnt wird, während, wie wir Jg. 19, 68 1 nachgewiesen, sie sonst bei jüdischen Polemikern beliebt war. (Zu הרי״ל das. sei erwähnt, dass im Cod. Bodl. 1913 ö am Ende von Mattatia b. Mose’s אחיטוב וצלמון, einer antichristlichen Schrift, sich als Note eine Controverse über שילה von einem מד!ף״ל findet). Das Argument gegen die Berufung auf das Targum, wie wir es Jg. 17, 274 n. in Plet. Soferim gefunden, bringt endlich auch unsere Handschrift mit der Wendung: ועוד לפי דבריהם מאמיני׳ לתרגום יאמין לכל דבה שהרי אנקלוס הנר בן אחותו דטיטוס הי׳ ... ואיך הי׳ אומ׳ עד דייתי משיחא מיש״ו . . . זה יתכן לעולם. Aehnlick der Jg, 19, 68 1 aus Nizz. vet. angeführten Deutung auf die ״Zuchtrute“ und den ״Durchbohrten“ (מחוקק), wobei gerade Schilo als jlid. Messias festgehalten wurde, teilte uns Herr A. Epstein gütigst aus einem Carmoly’schen (No. 112), jetzt im Besitze S. Baer’s Biebrich befindlichen Ms. חדושי צרפת עה״ת folgende mit (fol. 61a): ד״א לא יסור שבט מיהוד׳ מה שקור׳ א״ה שבט דהיינו מרים מג דל אה נשיא ומחוקק מבין רגליו דהיינו ישו הנוצרי ,ד״ל לא יסור עד כי יבא *צילה. Damit durfte aber schon das Höchste in der gekünstelten Aus- und Umdeutung unseres Verses geleistet sein. Während der zweite Teil wie in Nizz vet., auf die Lesung מחוקק sich stützen dürfte, beruht der erste wahrscheinlich auf eine Verwechslung von virga und virgo, oder französisch von verge und vier ge, da ein so weitgehendes Missverständnis im Talmud Sabb. 104 b und Chag. 4 b נשיא für נשיא zu nehmen doch ausgeschlossen erscheint); der Sinn T— : T wäre entsprechend dem in Nizz. vet. etwa folgender: Es wird nicht weichen der Glaube an Maria (die Mutter Jesu, mit dem Beinamen Magdala oder Magdalena; s. darüber Kohut, (Ar. compl. II, 244) und Jesus mit all den Leiden, die er für Juda brachte, bis der Messias kommen wird und ״Juda davon erlösen wird.“ -־־־ Die Jg. 19, 72 erwähnten Buchstabencombinationen: יש״ו יתע״ם und ל״ א י" ש מו״ם ר "ע בי ש" ו werden in ders. Baer’schen Hs. Josef Kara zugeschrieben, der unseres Wissens bis jetzt als Polemiker