Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
- Journal
- Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
- Volume
- 20 (1893)
- Issue
- 1 (1893)
- Date
- 1893-01-01
- Page
- Seite 137 (sequence 140)
- Language
- German
- Belongs to
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137 Ebensowenig ist es Zufall, wenn wir in einigen an ganz besonderen Stellen sich befindlichen, sonderbaren Mischnas gerade Anfangs- oder Endpunkte von Ordnungen finden. Die Tekufot und Gematriot, das Einzige, was uns dabei entgegengehalten worden, beweist nur, dass ein Mathematiker, wie R. El. Ch., alte Sätze auch bereichern kann. Ausserdem, sogut wer Büchernamen der Bibel auswendig lernen, sogut die Gemara ihr סימן hat, sogut die Mischna im Innern ihre gedächtnissmässigen Handhaben tausendfach bietet (ich bin jederzeit zum weitgehendsten Nachweise bereit) — weshalb soll sie am geeigneten Orte nicht auf den Seder aufmerksam machen? Wer selbst unterrichtet, weiss, wie heilsam solche Zeichen sind, und der Redner weiss auch, welche Wichtigkeit es hat, sich Uebergänge noch vor den Schlüssen der Theile zu merken. Wer sich mit dieser Erklärung nicht befreunden kann, der muss eine bessere suchen oder sich bemühen, die eigenartige Zusammenstellung für Zufall zu erklären. Keinesfalls liegt aber in meinen Erklärungen ein Misstrauen gegen Jer. Peah Anfang. Der Talmud giebt nur an, welche Gebiete der Tannai fortgelassen hat, und wir suchen die inneren Gründe für das תנא ושייר. Bezüglich der Einzelbemerkungen des Rez. bemerke ich, dass mir der Name ben ßathyra im Seder Tanaim (gleichviel ob der der Träger R. Juda oder R. Josua oder sonst wie heisse, keineswegs kann ich R. Juda b. B. darunter als Person gemeint haben), nur als allgemeine Yerkörperung einer geschichtlichen Auffassung gilt, und nicht für mehr. Einzelne Errata werden in solcher Arbeit nicht zu vermeiden sein, aber dieser Punkt gehört nicht dazu. Kenntniss der Hannisakin-Agada wird mir Rez., wenn nicht aus dem Talmud, so doch aus der Zeeno (Jreno wohl zusprechen.1) Ich war über den in der Toss. Sabbat in solchem 1j Der Rezensent hat nicht im Entferntesten daran gedacht, dem Verf. ״Unkenntniss“ vorzuwerfen. Beweis: Er hat die wenigen errata nur als ״Flüchtigkeitsfehler“ (אגב שיטסא) bezeichnet. (Red.)