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Magazin für die Wissenschaft des Judenthums · 1893-01-01 · 1 (1893) · p. Seite 16

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Journal
Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
Volume
20 (1893)
Issue
1 (1893)
Date
1893-01-01
Page
Seite 16 (sequence 19)
Language
German
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16 } zeit unseres Autors finden wir in dem bereits von Derenbourg15)veröffentlichten Artikelct^aus dem,,Partikelbuche“, welches eine der ersten Schriften unseres Autors ist16). Im genannten Artikel polemisiert Ibn BaPam in weitschweifiger Weise und in derbem Tone gegen ״einen Zeitgenossen, der einen Commentar zu Koheleth verfasst hat“, unter welchem, wie Deren bourg richtig nachgewiesen hat, der im J. 108917) gestorbene Isak Ibn Gajät gemeint ist. Daraus folgerte J. Fürst18), dass Ibn BaPäm während der Abfassung dieses Buches, welches, wie er voraussetzt, nicht später als in die achtziger Jahre des 11. Jahrhunderts fallen kann, ein Mann im vorgerückten Alter und bereits als Autorität berühmt gewesen sein müsse, da er sonst nicht den Mut gehabt hätte, den zu hohem Ansehen gelangten Ibn Gajät so rücksichtslos zu bekämpfen. Hiernach müsste die Blütezeit unseres Autors bis in die Mitte enthalten, Die hier in Betracht kommenden Worte sind: ^!״יפ^ג 0 נגיד נ״ע...t ר׳ יהוסף KajA* 15) In Geigers Wissensch. Ztschr. V, 408 Anmerkung. 1ö) S. Abschnitt II Anm. 8. 17) Derenbourg a. a. 0. S. 897 hat hierfür das J. 1094, was aut einer Verwechselung mit Isak Ibn Albälia beruht. Vgl. Steinschneider, ib. p. 1110f.; Landshuth, ‘Amüde hä- ‘Abödä (Berlin 1857) p. Ulf. Mit den von Steinschn. undLandsh. citierten Quellen stimmt auch im allgemeinen Saadja Ibn D a n ä n in seiner Chronik (vgl. Adelmann, Chemdä Genüsä fol. 80 a) überein, nur erwähnt noch dieser ausdrücklich, dass Ibn Gajät zu Lebzeiten Samuel Nagdeläs zum Babbiner in Lucena ernannt wurde. Mit dieser Angabe verträgt sich nicht gut die sonst nirgends vorkommende Angabe Samuel Algäsis in seinem ״Töledöth Adam“ (vgl. Steinschneider, ib.), welcher zufolge Ibn Gajät nur 51 Jahre alt geworden wäre, da er hiernach, während er sein Babbineramt betrat, höchstens nur 17 Jahre alt gewesen sein konnte. 18) Literaturbl. d. Orients B. VII, S. 450, gegen Dukes, Literarhist. Mitth. 186 Anm. 2, der nach richtiger Vermutung die Blütezeit unseres Autors zwischen 1080 und 1100 ansetzte.

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