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Magazin für die Wissenschaft des Judenthums · 1893-01-01 · 1 (1893) · p. Seite 2

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Journal
Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
Volume
20 (1893)
Issue
1 (1893)
Date
1893-01-01
Page
Seite 2 (sequence 5)
Language
German
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2 Schlage die grammatischen Leistungen der älteren sprachwissenschaftlichen Autoritäten in den Schatten stellte, — ein Umstand, der bei dem immensen Einflüsse altüberkommener Anschauungen, zumal wenn diese sich an die Namen anerkannter Autoritäten knüpften, unsere volle Beachtung verdient. Bezeichnend für die Allgemeingültigkeit, merkwürdiger Weise — nur Samuel IbnNagdelä, gewöhnlich S. Hannägid genannt, der gegen Chajjüg die Biliteralität der sogen. Verba ע״ו aufrechthielt (s. Derenbourg, Opuscules et traitös d’Aboulwalid, p. XXVI—XXVIII), — welcher Ansicht sich auch Ibn Esra (vgl. Bacher, Abraham I. E. als Grammatiker, S. 89—90) und, auf ihn gestützt, später Abraham de Balmis (vgl. Mikne Abräm, Venedig 1523, p. 168 ff.: אבל לפי דעת המדקדק הגדול מבני עמנו רבי אברהם בן עזרא בספרי צחות ומאזנים שם גם השניים וכן הוא האמת לפי דעתי u. s, w.) angeschlossen haben, und die auch von vielen modernen Grammatikern vertreten wird (vgl. Gesenius-Kautzseh, Hebr. Grammatik, 25. Aui, S. 193, Anmerkung 2). Aber eben dieser Ibn Nagdelä, der eigentliche Schüler Chajjügs, war sonst der eifrigste Anhänger und ״Verteidiger“ Chajjüg’scher Ansichten (s. weiter unten). Derenbourgs Behauptung (ib. p. XXII): ״A Saragosse et dans ces contrdes, il y avait sans doute encore des partisans acharnds du systöme des racines bilitöres et unilitdres, en vigueur parmi les grammairiens de l’ancienne ecole“ fehlt jeder Beweis. Von den drei Stellen im Tanbih und im Takrib, auf welche (ibid. n. 1) verwiesen wird, sind die beiden ersteren durchaus nicht gegen einen principiellen Gegner Chajjügs, sondern vielmehr gegen den pedantischen Kritiker gerichtet, der Abulwalid in der Nachweisung von Auslassungen bei Ch. noch überbieten wollte. Was nun die einzige in Betracht kommende dritte Stelle (p. 311) betrifft, so bekämpft sie eben nur die Aufrechterhaltung der Biliteralität der Verba ע״ו und bezieht sie sich aller Wahrscheinlichkeit nach auf keinen anderen als auf Ibn Nagdelä (vgl. Bacher, Leben u. Werke des Abulwalid, S. 16, Anm. 92), den wir, wie erwähnt, keineswegs als ausgesprochenen Gegner Chajjügs zu betrachten berechtigt sind, am allerwenigsten Derenbourg selber, der ihn (ib. p. XXXV) für den Verfasser der Chajjüg gegen Abulwalid in Schutz nehmenden ״Sendschreiben der Genossen“ (,jjliJi Jouwj) hält. Auch aus den EntschuldigungsWorten Abulwalids in der Einleitung zum Kitäb-al- Luma‘ (ed. Derenbourg p. 16, 24—17, 3; Rikmä ed. Goldberg

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