Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
- Journal
- Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
- Volume
- 19 (1892)
- Issue
- 1 (1892)
- Date
- 1892-01-01
- Page
- Seite 260 (sequence 262)
- Language
- German
- Belongs to
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260 franc (Vorr. zu העירותי מש׳ האר .(חכמה נשלמת, Jakob b. Chajjim, Vorr. (ßl. 141 A. 1). קמתי משינת האולת, David b. Jehuda (Leon), Rev. fit. XX1Y, 121 Z. 2. העי והס׳ . . ישנו ש׳ עולם, M. Chabib zu Bech. 109 b, cf. 26 b, 41 b. ,לבי יעירני מש סכלי, der Dichter צאלח in צורי וגואלי (Pism. ed. Calo. 40 b n. 127). .Diplomatiech© und kritische Genauigkeit. Die Bodleiana besitzt 2 mss. eines "Werkes über Talmudlehrer, beide jetzt ohne Titel. Ms. Michael 69 wird im Catalog (1848) als ס׳ אנגרון bezeichnet. Ich habe damals in 11 Tagen 860 Bände für den Käufer übernommen (s. S. VIII) und danach den Index in Berlin angefertigt. Das sinnlose Wort fiel mir auf; ich muss das ms. selbst controllirt, oder den kundigen Sohn, Vf. des Catalogs, gefragt haben, da ich S. 357 die Oorruption bestätigte und א י גר ו ן corrigirte. Ich habe Dr. Neubauer kürzlich gefragt, er fand keinen Titel im ms. Allerdings war das Schriftchen 1848 nicht gebunden, wie ich aus einem Zeichen in meinem Exemplar des Catalags ersehe; ist ein Vorblatt mit der Autorschaft verloren? Der Titel ist ein sachliches Missverständniss, denn der Vf. citirt mehrmals sein אגרון; wer ist dafür verantwortlich? Nächst dem fraglichen Urheber doch wohl der gelehrte Besitzer ET. J. Michael, der jenen Titel gebraucht obwohl er die Citate aus איגרון oder אגרון Bapoport mitteilt, die mir natürlich unbekannt waren. Rap. vermutet als Urheber des Irrtums einen Abschreiber (השחר II, 1871 S. 33). Rabinowitz, welcher die Citate kannte, hat einen ebenso unbegründeten Titel יחוסי תו״א für seine angefangene Ausgabe nach ms. Oppenheim gewählt (hebr. Bibliogr. XIV, 89, wo ich den Verfasser, David b. Kalonymos uachwies; H. J. Michael אור החיים S. 346 wusste nichts davon); ms. Mich, und den verfänglichen Titel kannte er überhaupt nicht, gehört also eigentlich gar nicht hierher. Nach dieser Aufklärung beurteile man die Darstellung bei Harkavy, זכרון לראשונים Heft V, 1892 S. 7, welche mit der Anwendung schliesst, dass man sich auf Catalogisten, auch die ״geübtesten“ (passt das auf das Register vom Jahre 1848?) nicht verlassen dürfe: הרי אנו בחזקת סכנה לפול במהמורות הטעות ובפחי השגיאות. Nuu, das Unglück, einen Fehler falsch gelesen und richtig eorrigirt zu haben, wäre wohl noch zu ertragen gewesen und sicherlich nicht so gefährlich als Entstellung des Sachverhalts, die Jeder erkennen wird, der mit den oben gegebenen Ergänzungen die Darstellung des Herrn Harkavy revidirt. — An derselben Stelle zählt mich Herr H. zu den Männern, wie Jost, Geiger, Munk, welche annehmen, dass dieKaräer ohne Zweifel die Urheber der Grammatik seien, gegenüber den grossen Leuchten Rapoport, Zunz, Luzzatto. Herr Harkavy meint natürlich Urheber des grammatischen Studiums bei den Juden. Wo habe ich das behauptet der ich seit 46 Jahren die Unterschleife der Karäer bekämpfe?! Solche Unter׳