Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
- Journal
- Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
- Volume
- 19 (1892)
- Issue
- 1 (1892)
- Date
- 1892-01-01
- Page
- Seite 208 (sequence 210)
- Language
- German
- Belongs to
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208 möglich ist, so muss die der ]fraglichen Form zunächst stehende Aufschluss geben; steht diese im Hithp., so auch die, um die es sich handelt; stehen mehrere Niph.- und Hithp.-Formen neben einander, so entscheidet die C011jugation, die am meisten in dem betr. Abschnitt vorkommt. יירה (Ex. 19, 13) ist Hithp., nicht Niph., dieses hiesse יורה; auch וייחל (Gen. 8, 12) ist Hithp.1). In beiden Formen hat das zweite י Dag. wegen des ausgefallenen Hithpael - ת. Die Form ויחל (Gen. 8, 10) kommt nicht von יחל, sondern von חול und ist Hiphil2 * * * * *). Eine Hophaiform ist יצע (Jes. 14, 11), während die gleiche Form Esth. 4, 3 Pual ist; die erste steht st. ׳.יהוצע in der zweiten ersetzt das Dag, im צ ein Dehnungswaw; das י ist radikal. Das Poel der Verba ס״י ist nachweisbar in יושבתי (Jer. 22, 23); diese Form kann allerdings auch aus ישבח u. י1שבח componirt sein, wie ויולדת (Gen. 16, 11 u. Ri. 13, 7) aus ילךת und 8י׳ולדת)• 0 Aus Michl. 32 a geht hervor, dass Jos. Q. sich hier gegen Chajug u. Ganach wendet; er sagt näml: וטעה האומר כי יירה מבנין נפעל. — RDQ. erklärt a. a. 0. nach dem Vorgang seines Vaters יירה und *וייחל für Hithp., im Wzb. dag. giebt er יירה als Niph. — Die neueren Grammatiker halten sämtlich יירה für Niphal, mit Umwandlung des ו in י. *) RDQ. Michl. 32a dass, mit Berufung auf J08. Q. — Chajug: Piel von יחל, ebenso Parchon Aruch 26 b. 8) RDQ. Michl. 9 a. 18b. Wzb. 8v, ילד genau wie Jos. Q., sodass man die Formen entw. als Poel oder als componirte auffassen kann. — Abr, de Balm. Mikne Abr. S. 100 b erklärt mit Bezugnahme auf Qimchi (jedenfalls RDQ.) die Formen als zu־ sammengesetzt; Poel seien sie sicher nicht. So schon Chajug mit der Begründung: כי הוא נכון בלשון להרכיב מלה אחת משני בנינים בשורש אחד• — Ganach dag. sagt, dass die Formen soviel bedeuten als die Partt. יולדת <יושבת] sie seien (am Ende) mit Schewa punktirt להריץ המלה/ d. h. das Wort mit dem nächsten eng zu verbinden; ähni. sage man st. תוקף auck יאל־״חוסף st• ניישב וישב u• s• w• ־־ Vgl, auch Ewald § 188 b Anm.: »die Punktatoren haben die Form