Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
- Journal
- Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
- Volume
- 19 (1892)
- Issue
- 1 (1892)
- Date
- 1892-01-01
- Page
- Seite 166 (sequence 168)
- Language
- German
- Belongs to
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166 heiten, die zu ihrem wichtigsten und vorzüglichsten Gegenstand die Gottheit, die Engel und die übrigen göttlichen Werke haben. Menschen dieser Art stehen mit Gott in fortwährender Gemeinschaft, und von ihnen heisst es (Ps. 82, 6): ״Wahrlich, ihr Alle seid Göttern gleich und Söhne des Höchsten“. Solche Forderung ergeht an den Menschen und dies ist seine Bestimmung“ 48). Selbst von den Tugenden, deren es nach Mairaonides (II. der acht Kapitel) zweierlei gicbt, nämlich ethische und dian0ethische 49), sind die ersterennicht Selbstzweck, sondern nur unentbehrliche Mittel zur Erlangung der letzteren, wie er es ausdrücklich an einer anderen Stelle (More I, 34) sagt: ״Es ist nämlich längst erwiesen, dass die ethischen Tugenden zur Grundlage der dianoethischen Tugenden dienen, so dass nur derjenige echte, d. h. vollkommene Yernunfterkenntnisse besitzt, der von sittlichem Oharacter, und gelassenen und gesetzten Temperaments ist“ 50). Eingehender ist dies von Maimonides bei Gelegenheit seiner Besprechung der menschlichen Vollkommenheiten (More III, 54) erörtert worden, welches ich hier in Kürze wiedergebe. Den geringsten Werth, heisst es daselbst, hat der äusserliche Besitz, insofern er, wie aus seiner Trennbarkeit von uns leicht zu ersehen, durchaus nicht zu unserem eigentlichen Selbst gehört 51). Von höherem Werthe schon ist die Vollkommenheit des Körpers. Dass aber auch sie nicht ein würdiges Ziel וישים תכליתו תכלית האדם מאשר הוא אדם. והוא ציור המושכלות לא (48 זולת זה, אשר החזק והנכבד שכהן השגת השם והמלאכים ושאר פעולותיו כפי היכולת, ואלו האנשים הם עם השם תמיה והם אשר נאמר להם, אלהים אתם ובני .עליון כלכם, וזהו המבוקש מן האדם, ר״ל שזאת היא תכליתו 49) Dass dies die aristotelische Eintheilung der Tugenden ist, bereits Ton M. Wolff am a, 0. Note 8 (S. 86) bemerkt worden ist. S. Zeller a. a. 0. S. 648 ff. וזה שכבר התבאר במופת, כי מעלות המדות הם הצעות למעלות הדבריות, (50 ואי אפשר היות דבריות אמתיות, ר״ל המושכלות שלמות אלא לאיש מלומד המדות .בעל נחת וישוב &1) Man vergl. hierzu Zeller a. a. 0. S. 612 f.