Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
- Journal
- Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
- Volume
- 19 (1892)
- Issue
- 1 (1892)
- Date
- 1892-01-01
- Page
- Seite 136 (sequence 138)
- Language
- German
- Belongs to
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136 und plur. masc. und fern, des parfc. pass, völlig gleichlautend mit denen des part act. Die Bedeutung derselben erhellt erst aus dem Zusammenhänge, aus welchem sich auch hier der passive Sinn von מפרשין ergiebt. 9. Num. XV, 39. ותך^רדן .0 .וזכרתם את כל מצות ה׳; ed• Sabion. ותידכרון Für ותדכרון spricht nächst der Uebereinstimmung mit dem Texte, die hierauf bezügliche Talmudstelle Berachot 43, b. ראה מצוה זאת וזכור מצוה אחרת, woselbst ebenfalls im קל und nicht im "נפעל "ותהיה נזבר. 10. Num. XXXII, 39. ויורש את חאמורי, ed Sabion: ואריתן• Praet Aphel des Verbi ירת, sollte daher ואודיתן unterpunktirt sein. 11. Deuteron. VII, 17. ארי .0 כי תאמר בלבבך. Raschi beab׳ sichtigt hier keineswegs das Targurn, sondern nur das Textwort כי zu erklären, und zwar durch שמא דילמא vielleicht. Abweichend hiervon erklärt er im Commentar zu Gittin 90 a (Schlgw. כי משמש) dass כי in unserem Verse als פן dass nicht, aufgefasst werden müsse נדרש הוא בל׳ פן שלא תאמר כן ובתמיה נדרש. 12. Deuteron. XIX, 5. לכרת העץ. Siehe meinen Aufsatz Onkelos und die Halacha im 2ten Jahrgange dieser Zeitschrift No. 16. 13. Deuteron. XXIX, 25. 0 ולא חלק להם. in den meisten Ausgaben ולא איטיבא» cd. Sabion. ילא אוטיבא• Diese Lesarten weichen in der Bedeutung nicht von einander ab; es sind nur zwei verschiedene Bildungen des praet. Aphel, welche beide beim Zeitwort יטב gleich gebräuchlich sind. 14. Deuteron. XXXIII, 5. 0 .ויהי בישרון מלן. mm. Das ס׳ פתשנן bemerkt hierzu ״צריך לפרשו״, das heisst: Da 0. gleich dem Texte die Bestimmung des Subjektes unterlassen hatte, so bedarf mm einer näheren Erklärung. Es sind nämlich in Bezug auf solches zwei Annahmen gleichberechtigt und sind beide von Autoritäten acceptirt worden. Nach der einen ist, wie in dem unmittelbar vorangegangenem Verse, auch in dem unsrigen משה Subjekt. Siehe פסיקתא זוטרתא und die Commentare des Abenesra und Chiskuni. Nach der anderen ist Gott das Subjekt desselben, identisch mit Vers 1, 2, 3. Siehe gleichfalls פס׳ זוטרתא und die Commentare Raschi, Abr. Saba und Sforno. Letztere zwei interpretiren den Passus בהתאסף* ראשי עם ונו׳, als den Zeitpunkt der Gesetzgebung auf Sinai. Nach ersterer wäre nun mm das praet. von הוי im Sinne ״sein“, also er ״war“; nach der zweiten praet. von הוי im Sinne ״werden4‘, also er ״ward“, (gleich והוה נהורא ,ויהי אור) indem das israelitische Volk durch die Annahme des göttlichen Gesetzes, Gott als König über sich anerkannt hatte. Posen. Abr. Cohn.