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Magazin für die Wissenschaft des Judenthums · 1892-01-01 · 1 (1892) · p. Seite 103

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Journal
Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
Volume
19 (1892)
Issue
1 (1892)
Date
1892-01-01
Page
Seite 103 (sequence 105)
Language
German
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103 Das Characteristicum des Piel ist bei allen Verben das Dag. im 2. rad.1), welches ein ausgefallenes א od. י ersetzt2 3) (דבר st. דיבר; in מדבר steht es für א, also ןךא3ר?); man darf daher den 2. rad. des Piel nicht völlig dageschirt, aber auch nicht ganz raphirt aussprechen. — Vor Gutturalen wird der kurze Vokal wieder in den langen, der von vornherein stehen sollte, verwandelt. Nur ein Wort hat im ganzen Piel kein Dag., התל (Gen. 81, 7).s) Im Imperf. haben die Praeform. Schewa, in der 1. p. Schewa compositum (~i). Das Hiphil hat in allen seinen Formen fünf Consonanten (ausser den 3 rad. ein 4ה) und ein Dehnungs - י) und gehört daher zu den ״schweren“ Conjugationen (בנין כבד). Das Part, praes. מגדיל steht st. מהגדיל, das Part. perf. מגדל st. 5מהגדל); die uncontrahirte Form liegt noch vor in מהקצעות (Ez. 46, 22) 6). — Der Infin. hat neben der gewohnlichen Bildung הגדיל noch eine andere, wie sie in halb die Mischform. — Olshausen: ו•״ für ,גף ist später Hebraismus;“ Böttcher: ״späterer Rednerstil.“ — Für die 3. p. pl. fern, haben sich erklärt: Ewald 191b. Olsh. § 226c. Böttch. II S. 134. G־esenius- Kautzsch § 60 Anm. (Stade hat die Form nicht). ף Daher der Name פיעל הדגוש und בנין כבד (schon bei Chajug). 8) RDQ. Michl. 19 b dass. — In den rabb. Schriften findet sich meist die mater lectionis. 3) s. Chajug (Beittr. III S. 16) u. AJE. Zach. 62 a dass. — König (S. 352) dag. nimmt einen Stamm תלל an. 4) s. Elia Lew. Anm. zu Mahal, dass. 5) Einmal steht st. n ein ת in תרגלתי (Hos. 11, 3), s. Gal. S. 56 § 129. Auch Ganach erklärt (Rikma S. 31) die Form als Hiph. mit Vertauschung von ה und ת. — Efod. nimmt eine 4 buchst, rad. an, ebenso Dunasch (s. Ag. von Filipowski S. 96). 6) RDQ. Michl. 22 a zählt neben מהקצעות auch Formen wie אהודני/ יהושיע (Ps. 28, 7) auf. — Von den Neueren wird כוהקצעות wegen seiner losen Verbindung mit dem vorhergehenden Worte, wegen des Schweigens der LXX. und der sog. Nekudim als Glosse betrachtet.

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