Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
- Journal
- Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
- Volume
- 19 (1892)
- Issue
- 1 (1892)
- Date
- 1892-01-01
- Page
- Seite 62 (sequence 64)
- Language
- German
- Belongs to
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62 JZs. III, 175. -- Die Erklärung für גט im Namen Abraham’s מאוסטריקיה in שה״ג zu Mordeehai Gittin I aus ירושלמי (in :חי׳ א״ש במדרש) hebt Brüll, Jb. I, 126 hervor. — Nach Jb. VII. 24 kennt Josua ibnSchoeb (6 דרשותa) den aramäischen Spruch: כד איתא תיגדא בין אחייא בו, aus ירושלמי. — Einen ירושלמי דרך ארץ citirt Jacob Provemjali in einem Gutachten an David Messer Leon, Neapel 1490, s. דברי חכמים des El. Aschkenasy wie auch L. Dukes, Ltbl. des Orients X, 794f. — Zu בירושלמי (Toss. 60 ב״מa s. v. רבא) oder בירושלמי ובססקתא (Toss. 96 ב״בb s. v. כל חמרא) beiZunz,GV.* 257 a cf. Tanchuma, ed. Buber, II, 104; s. ferner Berliner im Magazin 1891 S. 301. Zur Widerlegung der Berechnung des messianischen Jahres 1575 שלה (s. Jg. 1890, 190 und Anm. 4), für die unser Vers an Stütze dienen sollte, führt Azarja de Rossi, מ״ע XLIII, f. 141a, das Targ. Jonathan an, welchss er entgegen der übliehen, allein berechtigten Auffassung (Jg. 1890, 14f.) und trotz der ausdrücklichen Nennnng des ״Messiaskönigs“ (מלכא משיח׳) mit dem ״jüngsten Sohne“ (זעיר בנוי) in origineller Weise gerade auf David (דוד הוא הקטן) deutet. Mag auch bei dem Verse selbst diese rationalistische Exegese zulässig sein, so ist sie es bei TJbU. gewiss nicht; da ging de Rossi’s nüchterne Kritik entschieden zu weit und traf nicht das Richtige. — Durch Herrn A. Epstein in Wien darauf geführt, müssen wir noch Jg. 1890 p. 185 einen bedeutenden sinnentstellenden Druckfehler corrigiren. Es soll das. heissen: ״Sie (sc. die mittelalt. Schriftsteller) nennen sie (sc. die Midraschsammlung des Mose hadarschan) Ber. Rabba xar igoxyv“ im Gegensatz zu dem uns vorliegenden Text des Ber. r., dem Ber. Kezara“. Die in Anm. 1 das. auffallend gefundene Thatsache, dass ein in Pugio fide'i p. 313 aus ״Ber. Kez. sect. 79“ citirter Midrasch sich bei uns nur Jalk. Gen. § 160 findet, erklärt sich wohl, wenn man mit Zunz, GV.2 267 b und 304 e annimmt, dass שיטה חדשה לוי חי zum Teil (besonders ״der ganze erste Midrasch י הודה“) von Mose hadarschan ausgegangen in unserem Bereschit Rabba eingefügt war, so dass Jalkut, Pugio fidei (die GV. Anm. angeführte Stelle p. 829 ist in der zweiten Auflage Anm. 6 wiederholt), sowie Isaak Abarbanel (im Pent.-Comm. z. St., s. was bei Zunz zu ergänzen wäre; und Jesch. mesch. Reg. No. 76, GV, 303 a). Einzelnes ב״ר זוטא resp. ב״ר citiren, was bei uns ausgeschieden ist.