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Magazin für die Wissenschaft des Judenthums · 1892-01-01 · 1 (1892) · p. Seite 40

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Journal
Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
Volume
19 (1892)
Issue
1 (1892)
Date
1892-01-01
Page
Seite 40 (sequence 42)
Language
German
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40 Antoninus zu bereiten (daher musste eine v־on den Spezereien weggelassen werden). So weit der Jerusch. Dieser ß. Romanus kommt noch oft im Talmud als Schüler R. Juda I. vor (vgl. Jerusch. Sabbat III 9c; Jebamot IV 9 b und Frankel Mebo Hajerusch, p. 123b). Mit Recht schliesst daher Frankel hieraus, dass der Talmud beim Verkehr zwischen Antonin und Rabbi nur R. Juda 1. gemeint haben kann (vgl. Frankel, Monatsschrift 1852 S. 469). 12) Antoninus hatte einen Leuchter für die Synagoge machen lassen. Rabbi hörte davon und sprach: Gepriesen sei Gott, der es ihm ins Herz gegeben, einen Leuchter für die Synagoge machen zu lassen! (Jerusch. Meg III 74a) 13) R. Chuna wollte es erlauben (im Sabbat-Jahre, die Felder zu bebauen) in בלונה" (nach Einigen Gebalene, nach H. Hildesheimer, Beiträge zur Geogr. Palästinas S. 55: Gaulanitis). Da kam er zu R. Mana und sprach zu ihm: Unterschreibe auch Du (diese Erlaubnis)! Er aber wollte nicht unterschreiben. Am andern Morgen besuchte ihn R. Ghija bar Madja und sprach zu ihm: Du hast recht gethan, dass Du nicht unterschrieben hast, denn Dein Vater R. Jona hat erzählt: Antoninus hat dort (in בלונה") dem Rabbi zweitausend דשנ״ן (fette Aecker, oder 2000 persische Schoenus c. 15 geogr. Meilen, Rapoport, Kerem Chemed I\r S. 225) Land in Pacht gegeben; man darf daher von diesem Lande den Ertrag essen, aber bebaut darf das Land nicht werden, gerade so wie Syrien (das auch in mancher Beziehung wie Palästina betrachtet wird). (Jerusch. Schebiit VI 36 d.) — R. Jona, der hier erzählt, lebte um 350; (Frankel, Mebo S. 98 a). 14) Unser Lehrer (Rabbi) sprach zu R. Ephes: Schreibe einen Brief in meinem Namen an unseren Herrn den König Antoninus! Jener schrieb: ״Von Jehuda, dem Nasi, an unseren Herrn den König Antoninus.״ Rabbi nahm den Brief, und, nachdem er ihn gelesen, zerriss er denselben und sprach: Schreibe: ״Von Deinem Knechte Jehuda an unseren Herrn den König Antoninus.״ Darauf

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