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Magazin für die Wissenschaft des Judenthums · 1891-01-01 · 1 (1891) · p. Seite 285

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Journal
Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
Volume
18 (1891)
Issue
1 (1891)
Date
1891-01-01
Page
Seite 285 (sequence 288)
Language
German
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285 Das Schewa1) ist kein eigentlicher Vokal; betreffs seiner Aussprache gilt folgendes:2) 1) Steht es vor einem fere dicunt Qamez chateph et Qamez chatuph, nunc pro hoc, nunc pro illo. Accuratior fuit Elias, qui in libro Gantici vocalem brevem 0. vocat Qamez chatuph et 0 brevissimum chateph Qamez etc. (s. Levy, Elia Levita und seine Leistungen als Grammatiker, S. 41 Anm. 2). Doch schon bei Jos. Q. finden sich Hinweise auf diese Scheidung; er sagt Galuj S. 52 sv. עשקה (Jes. 38,14): Ganach hat erklärt, dass in עשקה das Qamez nicht Qamez chateph sei, sondern dass die Form die 3. pers. sing. perf. fern. sei. Dunasch meint, das ~ sei Chateph Qamez, Tarn sagt: in unseren Büchern ist es nicht als Chateph Q. geschrieben. — Aehnlich, sagt nun Jos. Q., verhält es sich mit den Worten מרני, עדמהי חכמה^ etc.; auch diese sind mit einfach Qamez punktirt . . . doch ein solches ד heisst Chatuph, und שמרה uiit Chatuph Q. ist nicht zu verwechseln mit שמרה (perf.). — Zu bemerken ist, dass in den span. t T\x Hdschrr. jener Zeit Qamez chateph u. chatuph nicht immer geschieden wurde; man schrieb meist T: (vgl. Porges Recension zu Rosins Ag. des RSBM in Mtssc-hr. für Gesch. u. Literatur 1883 S. 178 u. Gesen., Gesch. der hebr. Spr. u. Schrift, Halle 1815, S. 46). — Jos. Q. punktiert die Hoph’alformen meist mit vr. נ) Jos. Q. schreibt שוא und so die Meisten. Die Erklärung des Wortes auf Grund dieser Orthographie versucht Elia Lev. (Pirke Elijahu 55 b): ״das Sch«wa bedient dieLVokale in ״gleicher“ Weise. — Buxtorf, Thes. S. 219 leitet es von ״ שואnichtig“ ab. — Mose Q. schreibt im Mahalach stets שבא nach dem Vorgang des Men. b. Saruk, Chajug und Ganach; der Karäer Dav. b. Abr. schwankt zwischen ב und ו (s. Neubauer, Notice S. 45 u. bes. S. 82 Anm. 2), desgl. Elia Lewita. — Ewald (in Beittr. I S. 124) hält שבא für die richtige Schreibart, weil er diese in den ältesten Quellen gefunden habe O (also die Ableitung vom syr. j ^König S. 44: ״die Abi. von שבת (Stade) ist unhaltbar, weil die Masora das W. stets mit ו schreibt u. erst El. Lev. u. A. es mit ב schreiben“. 2) Jos. Q. ist hierin völlig von Chajug abhängig, der nach Ganachs Zeugnis (Risälet el taqrib valtashil S. 120) den ältesten Soferim gefolgt ist; AIE sagt, Chaj. sei den Tiberiensern gefolgt; in der That finden sich bei dem Vertreter der tiberiensischen Schu'e Ahron b. Ascher (Dikduke Hateamim § 11—12) die beiden ersten Regeln ähnlich wie bei Chajug. — Auch Parchon (’Aruch 4d) hat

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