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Magazin für die Wissenschaft des Judenthums · 1891-01-01 · 1 (1891) · p. Seite 283

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Journal
Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
Volume
18 (1891)
Issue
1 (1891)
Date
1891-01-01
Page
Seite 283 (sequence 286)
Language
German
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283 Consonanten am Anfänge erhalten die Buchstaben בגדכס״ת ein Dagesch, eine Ausnahme macht 1.^חים) § 6. Ueber die Vokale und das Schewa. (Sikk. S. 17-19.) Es giebt fünf lange und fünf ihnen entsprechende kurze Vokale, sie heissen Qamez gadol — Pathach gadol, Zere — Segol (oder Path. cjaton), Gholem — Chateph Qamez, Schureq mit vav — Schureq ohne vav oder Qibbuz sephatajim 2), Chireq mit jod — Ohireq ohne jod3). *) S. u. § 10. — RDQ Michl. 49 a genau so. — Baer fügt in seiner Ps.-Ag. zu Ps. 28,3 hinzu, dass Jos. Q. in seinem ס׳ זכרון die Regel habe: ״Wenn der erste Buchst. ב ist und ihm ein מ folgt, so ist das ב dageschirt; z. B. במקלי (Gm 32,11) etc.“ Ich habe im Sikk. diese oder eine ähnl. Regel nicht finden können. 2) Der t. t. קבוץ שפתים ist von Jos. Q. in die Grammatik eingeführt. 3) S. RDQ. Michl. 48h ff. Den Abschnitt über die Vokale hat RDQ ganz nach Jos. Q. bearbeitet, den über das Schewa oft wörtlieh nachgeschrieben, so gleich den Anfang: דע כי השוא איננה תנועה. Obgleich Jos. Q. die Einteilung der Vokale in 10 überall stark betont und so der Reformator der Vokaleinteilung geworden ist (s. 0.) — hiernach ist Jastrow, Abu Zakarijja Jahja ben Dawüd Hajjug, Inaug.-Diss. Giessen 1885 und Graetz, Gesch. Bd. VI S. 237, 238, nach denen RDQ die Vokale zuerst aufgestellt hat, zu verbessern — sagt er in dem Abschnitt über das Schewa doch: דע כי השוא איננה תנועה בפני עצמה ולא המליכוה //בשבעה" מלכים; der Ausdruck שבעה מלכים war so gang und gäbe, dass ihn Jos. Q. jedenfalls nur gedankenlos hier anwendet. — Ueber die Einteilung der Vokale bemerke ich Folgendes: Sämmtliche Vorgänger Jos. Qimchis, die jüd.-arab. Grammatiker, nahmen blos 7 Vokale (מלכים) an: so Saadia in seinem Comm. zum ס׳ יצירה, Men. ben Saruk (Machbereth 4), Chajug (ס׳ הנקוד ed. Ew. u. Dukes III S. 179 ff), Ganach u. Ibn Esra (Zach. Anf., Mosn. 2bff.); alle leiten nach arab. Vorbild diese 7 Vokale von den 3 Grundvokalen a, i, 6 ab und geben eine sprachphilosophische Erklärung dafür; so auch Jehuda Halewi im Kusari II 80. Hierzu bemerkt Cassel: ״Die Einteilung der Vokale ausgehend von 0 (u), a (ae), e (i) ist mit Recht von den neueren Grammatikern wieder aufgenommen worden; sie entspricht genau der arab. Vokaleinteilung“. — Vgl. Trendlenburg im Re-

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