Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
- Journal
- Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
- Volume
- 18 (1891)
- Issue
- 1 (1891)
- Date
- 1891-01-01
- Page
- Seite 271 (sequence 274)
- Language
- German
- Belongs to
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271 Ihrem Gebrauch nach zerfallen die Consonnaten in 11 Stamm- und 11 Servilbuchstaben; die letzteren können auch als Radicalbuchstaben Vorkommen, nicht umgekehrt; nur ז und ט werden im Hithpael als Vertreter von ת in besonderen Fällen gebraucht1). Um die Radikal- und Servilbuchstaben besser merken zu können, haben die GrammatikerMnemotechnika aufgestellt2); das des Jos. Q. heisst צד עט קח גזי סף für die Stamm- und אתכנה משלי בו für die Bedienungsbuchstaben3). — Die Reihenfolge des Alphabets ist eine solche, dass nichst zwei Buchst, neben einander stehen, die mit demselben Organ ausgesprochen werden4 S.); auch bezl. der Radical- und Servilbuchstaben ist eine gruppenweise Anordnung eingehalten. — Die Nebeneinanderstellung ח־״ע findet man nur in 1. Chr. 2,34 in dem ägyptischen Namen 6ירחע). Letzteres zählt 'ר zu den Buchstaben גגדכפ״ת, jedenfalls, um eine Siebenzahl zu erhalten, s. Geiger, Lehr- und Lesebuch der Mischna S. 21. — Graeiz, Gnosticismus und Judenthum S. 116. *) AIE, Zachoth 17 a: Weder ד noch ט sind Servil buchst., wie Dunasch annahm; sie vertreten nur das ת. — Rikma S. 11 dass. Vgl. auch dazu Gal. § 1. *) Im ס׳ השהם steht wie bei Jos. Q. das sonst unbekannte Mnemotechnikon des Isaac Halewi, was auf die Abhängigkeit des ס׳ השהם schliessen lässt (s. das. col. 5 unt.); vgl. auch Bacher Rd EI XVII S. 159. — Bacher sagt: 400״ Jahre später hat Abr. de Balm. Jos. Q. nachgeahmt und hat AIE’ System angenommen, ohne ihn zu nennen“ (gemeint ist das System der Buchstabenein־ teilung); das ist falsch, Balm, giebt AIE’ Einteilung mit dessen Namen an, hat aber selbst eine andere (Mikne Abr. S. 7 a). 8) Das Mnemotechn für die Servilbuchst, hat RMQ (Mah. S. 56) von seinem Vater übernommen, auch der anonyme Vf. eines Abrisses der hbr. Gramm, (steht im Ms. H. des ס׳ זכרון) hat es; s. Bacher, RdEI X S. 123 ff. — RDQ führt Michl. 13 a die Mnemot. seines Vaters nicht an. 4) Der Hinweis auf diese Alphabetordnung stammt von Saadia nicht von ^len. b. Sar., wie Gross (S. 76) will: auch Saadias jüng. Zeitgenosse Dav. b. Abr. hat sie (s. Neubauer, Notice sur Aboulwalid S. 82). — Vgl. auch AIE, Saf. her. 18a, Zach. 15a, Jesod mora cap. 11 dass.; — vgl. auch Ganach Rikma S. 10. 5) Dass, hat schon AIE in Zach. 12 a, Safa berura 18 a, 43b*