Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
- Journal
- Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
- Volume
- 18 (1891)
- Issue
- 1 (1891)
- Date
- 1891-01-01
- Page
- Seite 261 (sequence 264)
- Language
- German
- Belongs to
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Einige Bemerkungen za Abeu-Esra dem Historiker von JD. Fenchtwang. (Fortsetzung.) Genes. Cap. XLI v. 10 סרעה קצף על עבדו macht J. E. die Bemerkung, dass פרעה nicht Eigenname der ägyptischen Könige, sondern deren Titel gewesen sei. Chofra, Necho, das seien Namen von Pharaonen. Es bedarf weiter keines Beweises, dass A. E. Recht hat; nur muss betont werden, dass er die historische Unmöglichkeit der Thatsache, dass ״Par’oh“ Namen sei ausdrücklich beweist. Im 45 Vers desselben Cap. sagt er kurz zu צפנת פענח: es könne ein ägyptischer1) Titel sein, Auch das wird nicht mehr angezweifelt werden können. Volksetymologisch wird dieses räthselhafle Wort als ״Entdecker des Verborgenen“ gedeutet, dadurch aber das darin Verborgene keineswegs entdeckt. Professor Krall in Wien hat nachgewiesen, dass Tse-Punt-onx, d. i. Punt2) das Leben, der Titel eines hohen ägyptischen Beamten sei, wie er gerade für die Zeit des Pharaoh Josephs stimmt, und wir haben keinen Grund, an der Richtigkeit dieser Hypothese zu zweifeln. Wie alle schwer erklärlichen biblischen Ausdrücke wurde auch dieser in der späthebräischen Litteratur in allen möglichen Verschränkungen gebraucht, und es darf und kann ein Beweis für den ursprünglichen Sinn der Worte nicht daraus erbracht werden. Vertrautheit mit fremdländischen Sitten ist bei Ibn Esra öfter zu finden, oft sogar in ganz wunder־ 1J Vgl. Ebers, Aegypten und die Bücher Mosis S. 268, Pa’öh ägypt. Perä, ״Grosshaus“ unserem ״Hohe Pforte“, ״Majestät“ entsprechend. *1 Eine ägyptische Gottheit. MagaEin, Heft IV, 1891. 17