Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
- Journal
- Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
- Volume
- 18 (1891)
- Issue
- 1 (1891)
- Date
- 1891-01-01
- Page
- Seite 129 (sequence 132)
- Language
- German
- Belongs to
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12Ö - und 1 Sm. 26,30), wirft ihm vor, dass er in seiner Erklärungsart wie ein Kind verfahre (י(כעניין הקטנים), dass er anderen Autoren, z. B. dem Gaon Saadia, Erklärungen in den Mund lege, die er gar nicht gegeben habe* 1 2), er sagt von ihm 3נסלאתי מה היה לו לקורא להרבות דברים מרבים הכל); Qimchis Worte seien 4 *רוח ואין בו ריח), er hätte besser gethan 5לבלום סייו במתג ורסן). — Allerdings ist auch Jos. Q. nicht besonders wählerisch in seinen Ausdrücken; so sagt er von einer Erklärung des Menachem, sie sei 6כדרך משוגעים) u. ä. ס׳ זכרון S. XII nennt Bacher den Jos. Q. deshalb sogar ר׳ יוסף קמחי המדקדק הקורא כאשר כנה שמו ר, בנימין בעל ההגהות על ס׳ הגלוי, womit er ihm sicherlich keine besondere Ehre erzeigt. — Bichtig ist das Beiwort aufgefasst von Mathews (Vorr. S. XI): אשר הוא נוקב בשם הקורא; richtig auch von Beifmann in seinen Noten zum ס׳ הגלוי (abgedruckt als Anhang zum ס׳ זברון) S. 3 No. 8, wo er sagt: ר׳ בנימין כנה בהרבה מקומות את ר׳ יוסף קמחי בשם //הקורא" על רדפו את רבנו תם ואת מנחם בן סרוק כאשר ירדוף הקורא בהרים. 1J s. S. 30 mit. *) s. S. 40 unt. 3) 8. S. 55 ob. 4) s. S. 25 mit. 6) s. S. 30 mit. 6) s. S. 37 § 84; denselben Vorwurf machte auch AJE dem Ganaeh. Es drängt sich uns die Frage auf, wer dieser Benjamin ist. Mathews sagt (Vorr. S. XI), dass er es nicht wisse; sicherlich sei es nicht der Arzt Benj. b. Abraham (s. A. Berliner, Pletath Soferim S. 12), auch nicht Benj. b. Juda aus Born; beide näml. seien Italiener, während unser Benj. entschieden Franzose sein müsse. Die Gründe hierfür sind nach Math, folgende: Die Glossen des Benj. haben französische Etymologien; Benj. macht nur französ. Babbinen namhaft, u. zw. Baschi (an 13 Stellen), B. Josef Qara (einmal S. 10), B. Samuel ben Mei'r (11 mal, viell. 13 mal, vgl. Math. Vorr. S. XI u. XII); ganz entschieden vertritt er überall die Ansicht Tams gegen Jos. Q. (vgl. bes. S. 28 §60; S. 53 §119). Um Menahem und Dunasch kümmert er sich nicht sonderlich (während auf den 1. Theil des 37 ס׳ הגלוי Entgegnungen entfallen, finden sich im 2. Theil, der gegen Menahem allein gerichtet ist, deren nur acht). Endlich zeigt er, wie Tarn selbst, die Eigenthümlichkeit, dass er das Arabische zur Vergleichung mit dem Hebr. nicht zulassen will (s.