Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
- Journal
- Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
- Volume
- 18 (1891)
- Issue
- 1 (1891)
- Date
- 1891-01-01
- Page
- Seite 99 (sequence 102)
- Language
- German
- Belongs to
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loth3). d. Massecheth Gan-Eden zu Ex4 20.8 ״). c. Alfabet des R. Akiba in! Mkr. 32 b. f. Das Buch Jezirah benutzt B. ausschliesslich bei kabbalistischen Auslegungen und nimmt oft Rücksicht darauf5), g. Bahir oder Midrasch des R. Nechunia b. Hakana6) ist eine der Hauptquellen zu den kabbalistischen Erklärungen Bachja's. Dieses kleine Büchlein, dessen Alter noch immer unentschieden7), wie sein Text schlecht und verdorben8) ist, macht ״eine Epoche in der Ge schichte der Kabbala“, denn mit ihm fängt die Entwickelung der Sephiroth-Lehre an. B. betrachtet es als ein altes Werk9) und benutzt es sehr häufig10), wobei er einen 3) Zu Gen. 36.38 nur der letzte Satz von dem, was zu 44.17 in extenso mitgetbeilt wird und eine entschieden bessere Recension ist, als die von Jellinek, Beth.-Ham. III, 86f, herausgegebene! 4) Die Stelle bei Jellinek, B. H. V, S. 48. B. bemerkt dabei: ומדרש זה לא ידעתי היכן הוא אבל שמעתי בי נמצא לרז״ל בס׳ הנקרא מסכת גן עדן או פרקי נן עדן בעין פרקי היכלות פרקי מרכבות ופרקי דרך ארץ. 5) Gen. 17.17, 28. 13, 29.3, Ex. 15.3, 33.22, 35.35, Lev. 14.10, Num. 4.49, 19.1, 26.20, Deut. 3.39, 17.15, 19.2, 33.8, Bl u. Vtr. 9b 22 b, 27 b, Mkr. 175 a. 6) So nennt es B. nur einmal: Mkr. 126b, sonst immer .ס׳ הבהיר ד) Landauer, Orient VI, Lbl. S 215 hält Isak, den Blinden für den Verfasser. Die Unhaltbarkeit dieser Ansicht bewies Jellinek, Moses b. Schemtob etc. Leipzig 1851, S. 20 A. 24; richtiger scheint ihm Schem-Tobs Meinung, das Buch sei aus Deutschland nach Spanien gekommen und demzufolge glaubt er, gestützt auf die Stelle, Bahir, ed. Amsterdam 6b: שאלו תלמידיו את ר׳ אליעזר Elieser aus Worms könnte der Verfasser sein. Diese Vermuthung weist Gross, Monatsschrift 1881, S. 563 als unbegründet zurück und gelangt zu dem Schlüsse, dass Asriel b. Menachem der Autor des ס׳ הבהיר sei, jedoch sind die Beweise Gross’ bei Weitem nicht so zwingende, dass die Untersuchung über das Alter des Bahir, das er gar zu weit herabsetzt, als geschlossen betrachtet werden könnten. 8) Ed. Amsterdam 1651 und der geuaue Abdruck derselben, ed. Berlin 1706 sind voll von Fehlern und Textverstümmelungen, etwas besser, aber genug schlecht ist die Ausgabe mit Commentaren, Wilna 1883, die angeblich nach einer Handschrift aufgelegt wurde. Wie es sich aber mir. nach dem Vergleiche dieser Ausgabe mit den Handschriften des Bahir (Leyden Cod. Wom. 32 und Hamburg,