Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
- Journal
- Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
- Volume
- 18 (1891)
- Issue
- 1 (1891)
- Date
- 1891-01-01
- Page
- Seite 22 (sequence 25)
- Language
- German
- Belongs to
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22 das er auf sich genommen hatte״; es heisst nicht: »er opferte sie״, wie man doch nach seinem Gelübde hätte erwarten sollen; denn er hatte gesagt: »was mir entgegenkommt . . . soll dem Ewigen gehören ... ich will es als Ganzopfer darbringen;״ dasVav in והעליתיהו ist nicht copulativ, sondern es bedeutet soviel als או, und es ist demnach zu übersetzen: »oder ich will es opfern״. Ein ו statt או kommt öfter vor, z. B. Ex. 21,15. 16. In der Erklärung zu כי מי נדה לא זורק עליו (Num. 19,13) sagt Jos. Q. ebenfalls ausdrücklich, dass nur der פשע zu einer richtigen Auffassung führe; mit Hilfe des פשט verstehe man erst den Ausspruch des Talmuds מי נדה מטמאין את הטהור ומטהרין אח הטמא »die Asche der roten Kuh (vgl. Num. 19, 1 ff) macht den Reinen unrein und den Unreinen rein. Die Erklärer haben diesen scheinbaren Widerspruch dadurch zu lösen gesucht, dass sie jene Asche mit der Sonne verglichen; sie sagten: אפ תצא אשה יפה לבנה כשלג לכבס בגדים והבגדים שחורים טיוב לכלוכס השמש מלבנתם אחרי הכבס אותם. והאשה הלבנה היא משחרת ששזפתו־, השמש, נמצא שהוא מלבין השחור ומשחיר הלבן. ואני קבלתי דרך הפשט דרך אחר, כי מי נדה היו מטהרין את הטומאה החמורה היא טומאת מת וצוד, הבורא שיתעסקו כה בטהרה ואמר השורף אותה יכבס בגדיו תחלה ויטמא טומאת יום, ואח״כ יתעסק בד," וכן כל הנוגע באפר הפרד, יטהר בגדיו ועצמו בתחלה »wenn eine schöne Frau von blendend weissem Aussehen schmutzige Kleider waschen will, so bleicht die Sonne die letzteren nach dem Waschen, das Gesicht der Frau aber bräunt sich, denn die Sonne hat es verbrannt (vgl. HL. 1,6), so dass also die Sonne gleichzeitig das Schwarze weiss und das Weisse schwarz macht. — Ich dagegen erkläre die Sache anders und zwar nach dem Peschat:, die Asche der roten Kuh entfernt einen höheren Grad der Unreinheit, den, der durch Berührung einer Leiche entsteht; Gott hat aber vorgeschrieben, dass man sich im Zustande der Reinheit mit den kultuellen Verrichtungen an der Asche beschäftige; darum soll der, der die Kuh verbrennt, zuerst sich und seine Kleider reinigen; er bleibt