Mannheim
Compact Memory

Magazin für die Wissenschaft des Judenthums · 1890-01-01 · 1 (1890) · p. Seite 278

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
Volume
17 (1890)
Issue
1 (1890)
Date
1890-01-01
Page
Seite 278 (sequence 285)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
90% known words query
IRI
…/2572068-2572098-2572099--3848-2575790
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

3 entity mentions

278 er die Juden: ״Bis auf Johannes Bapt. haben alle Propheten das Christentum ge weissagt; schon Jak. verkündete, was bestimmt ist“ (quod constitutum est 8 änöxeirat), denn als der von den Völkern Erwartete erschien, verliessen Euch Fürst und Führer, Herrschaft und Priestertum (was in gewissem Sinne dasselbe ist!?). Wenn Ihr behauptet, dass derselbe noch nicht gekommen sei, strafet Ihr Lügen Euren Erzvater, Moseh u. A. 0 diese Verstocktheit und Blindheit! Wie hat der Verkünder der Wahrheit ein falsches oder unnützes Wort aussprechen können?“ u. s. w. 4) Wie Raym. Mart. — oder viell. vielmehr durch ihn — sucht dagegen auch bei Talmud u. Midrasch Hilfe Geronimo de Santa Fe (Josua Lorki), der Partner der aragon. jüd. Notabein auf der grossen Disputationsver- Sammlung zu Tortosa (Febr. 1413—12.N0V. 14141). Ausser dem, was uns von seinen Behauptungen in Scheb. Jeh. im Sendschreiben des Aben Astruc an die Gemeinde Gerona (1413) fragmentarisch berichtet wird (77f.), findet sich im Hebraeomastix (1 I p. 42) eine Andeutung, dass Gen. 49,10 einen Namen des Gottessohnes (Siloh) enthalte, während er im Tractatus contra perfidiam Judaeorum2) (im Aufträge des schismatischen Papstes Bened. NIII. v. Avignon im August 1411 verfasst) über das Thema weiter sich auslässt (Max. B. XXVI p. 534a f. cf. ob. p. 1852 f.) Lib. I, c. II: Quod tempus adventus Mess, significatum erat .... paulo ante templi destructionem. Während der Leidenszeit Jes., 40 Jahre vor der Tempelzerstörung hörten nach dem Talmud als Zeichen der Erfüllung die Wunder im Tempel auf. Damals schwand auch das Scepter3) v. J., wie es Jak. geweisssagt, denn, Ö S. Graetz, Gesell VIII p. 127. a) Ueber dessen Verhältnis zu dem handschriftl. ם׳ הפקודים s. oben S. 31 u. A. 1 a. — Ueber die Widerlegungen jiidischerseits, wie von Don Vidal, Isaak Nathan aus Arles (Graetz Ms. XXIX, 522) u. Js. Abarb., s. weiter mehr. 3) Im Texte: scriptum?

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.