Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
- Journal
- Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
- Volume
- 17 (1890)
- Issue
- 1 (1890)
- Date
- 1890-01-01
- Page
- Seite 256 (sequence 263)
- Language
- German
- Belongs to
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256 näheren Bestimmungen über Schaufäden u. s. w. An ״überflüssig“ erscheinende Gebote kann der Tanna schon deshalb nicht gedacht haben, weil es auf eine solche kritische Frage gar keine Antwort gibt. S. 302 folgt der Verf. Friedmann in der Erklärung der Sifre־ stelle (II, 53); מי לחשך kann aber nicht bedeuten אם ילחש לך אדם דבר מה. was noch obendrein wieder erklärt werden muss. Eine Erläuterung der Stelle soll an einem andern Orte versucht werden. S. 310. Z. 8 ist ״nicht“ zu streichen. Der Grund, warum R Josua b. Korcha dem Patriarchen R Jehuda I. nicht sein eigenes hohes Alter wünscht, ist auch angegeben, damit seine Würde auf seine Söhne übergehen könne. S. 424 A. 1. Die Lesart des Talmud גדור ist wahrscheinlich dasselbe, was ג ע) עדר). S. 478 A. 6. Die Bemerkung des Sifre zu Lev. 26, 20. (111. d) ותם לריק כחכם. רבי אומר זה הכרם wäre vielleicht so zu erklären. R Jehuda I meint, dass כח den Weinberg bedeute, wie יבול die Feldfrlichte und פרי עץ die Baumfrüchte, so dass in der Bibelstelle das Dahinschwinden der drei Hauptprodukte des Landes angegeben wäre. Nach einer andern Meinung (Sifrä z. St,) wäre das dritte Hauptprodukt der Flachs und כחכם bedeute eben den Flachs. Wein und Flachs waren thatsächlich eine wichtige Erwerbsquelle für Palästina, wie aus j. Maaser scheni g. E. (56 d oben) hervorgeht. Es musste demnach übersetzt werden, dahinschwinden werden Deine Weinberge. Nach des Verf. Auffassung, dass von der auf den Weinberg verwendeten Mühe die Rede sei, würde R. Jeh. I mit der dritten Ansicht übereinstimmen. (Vgl. Baba mezia 107 a unt.) S. 514 A. 1. Die Controverse über Deut. 5, 25 היטיבו כל אשר דברו glaube ich anders als der Verf. erklären zu müssen. Beiden Tannaiten ist die Ausdrucksweise, die sich nur noch in der Wiederholung unserer Stelle (deut. 18,17) findet, auffallend. Es sollte stehen היטיבו (ל)דבר. Auch mögen Beide von der Voraussetzung ausgehen, dass in den Worten Gottes kein müssiges Lob ausgedrückt sein dürfe, היטיבו muss also die wohlgefällige Annahme Gottes bedeuten. Die Frage ist nur, wie היטיבו zu dieser Bedeutung komme, daher חד אמר כהטבת הנרות וח׳ א׳ בהט׳ קטרת (Lev. r. c. 32) d. h. was sie sprachen, war wohlgefällig wie die Zurichtung der Lampen (nach Ex. 30, 7), oder nach der andern Meinung: wohlriechend wie Weihrauch. Ihre Worte waren vor Gott wohlriechend d. i. wohlgefällig (לריח ניחוח). Zum Ausdruck vgl. Jes. 39, 2. Hohel. 1, 2 wie im Arabischen gewöhnlich. Zur Sache Sifrä I,lla (39b Z. 16 v. u.); Pesikta 60 a; Midrasch Misclile zu 13,25. S. 530 A. 3. In Gen. r. c 73 g. E. (zu 30, 34) und ib. c. 74 zweimal, lesen wir die folgende Stelle; ויאמר לבן הן לו יהי כדבריך