Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
- Journal
- Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
- Volume
- 17 (1890)
- Issue
- 1 (1890)
- Date
- 1890-01-01
- Page
- Seite 232 (sequence 239)
- Language
- German
- Belongs to
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Einige Bemerkungen zu Aben Esra, dem Historiker. Von JDr. D. Feuchtwang. Zu Genes. Cap. X vv. 11 n. 1*2, welche lauten: מן הארץ ההוא יצא אשור ויכן את דנוה ואת רחובות עיר ואת כלח: bemerkt Aben Esra ואת רסן בין נינוה ובין כלח הוא העיר הגדולה *. הקרוב אלי שהוא דבק עם ויבן את :הוא העיר וגו׳ auf die Worte את נינוה ולהיותו דבק עם רסן או עם כלח איננו רחוק. »Mir scheint es wahrscheinlich, dass sich dieser Ausdruck auf ״Niniveh“ zurückbeziehe: und dass dieses in Verbindung mit Resen oder Kelech gewesen, scheint nicht unwahrscheinlich zu sein.“ So verstehe ich die Stelle. ״Niniveh״ wird die grosse Stadt genannt, nachdem sämmtliche Quartiere, welche zum Kreise Nineveh gehörten, aufgezählt worden sind. Scharfsinnig erkennt A. E. das, was wir nur durch originale historische Denkmäler wissen. Chalah war die ninivitische Südstadt, wo heute der Hügel Nimrüd und das gleichnamige Dorf liegen. Ninua נינוה selbst, ist ein ungefähr 30 Km. von Nimrüd belegener Stadttheil, der von einer Ringmauer umgeben war. Die Vermutung Ibn Esra’s also, dass Chalah mit Niniveh verbunden gewesen sei, ist bestätigt durch die Thatsachen. Resen liegt zwischen diesen beiden Stadttheilen. רחובות עיר sind die Vorstädte, wahrscheinlich der genannten drei Orte, und alles zusammen verdient mit Fug die Bezeichnung עיר הגדולה ״die grosse Stadt“. Dass dieser Nachsatz keineswegs auf eine der angeführten Städte, oder etwa auf Niniveh allein