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Magazin für die Wissenschaft des Judenthums · 1890-01-01 · 1 (1890) · p. Seite 192

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Journal
Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
Volume
17 (1890)
Issue
1 (1890)
Date
1890-01-01
Page
Seite 192 (sequence 199)
Language
German
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192 legte er schon, wie man es später gethan, den Nachdruck auf die Gelehrten und die geistige Macht, die stetig in Juda erhalten blieben. Mehr Interesse und Schwierigkeiten zugleich bietet bei Raschi der (erste) Versuch einer grammatischen Erklärung des Wortes יקהת: ,(Ez. 28,7; 17) אסיפת עטיס שד,ירד עיקר הוא ביסוד כמו יפעתך ופעמים שנופלת טמנו. וכמה אותיות משמשות בלשון זה והם נקראים׳ עיקר נופל, כמו נו״ן של מגף ושל נושך; ואל״ף שבאחותי באזניכםנ);(11. Reg. 4,2)ואסוך שמן (Ez. 21,20) שבאכחת חרב ,(Job 18,17);(Jes. 11,10) אף זה יקהת2) עמים: אסיפת עמים שני: אליו גוים ידרשו bewiesen^da die Juden (Jprten immer unter fremden Herrschern lebten. — Am Anfang des XVI. Jh. beriefen sich Isaak Arama auf einen נשיא מדוד בבגדאד (Aked. jizch. z. St. vergl. Ibn Esra zu Zach. 12,7: בית דוד עוד היום בבגד ד um’s Jahr 1139 s. Graetz VI, 460) u. Abr. Fariss. auf die שרי ישראל בגלילות ספרד ובארצות ה אוב גא רו (Ms. 33 d. Sem.־ Bibi.; cf. Graetz’ MS. XXX, 201 A. 2). — Benjamin y. Tudela war in allen Weltteilen umhergezogen, um zu sehen ״ob das Scepter ganz von Juda genommen sei“ (s. P. Cassel, Ahasverus 45) und fand auch zu Narbonne (1165) den Nassi R. Kalon. b. Todr., der seinen Ursprung aus david. Hause ableitete; in dieser Stadt die einen Roi Juif gehabt haben soll, Hess sich ja jener R. Machir nieder, der wie Juchasin erzählt, dem König Karl (?) aus Babylonien auf Verlangen gesandt wurde als ein Weiser aus dem Königsstamme Juda. Auch zu Arles gab es um die Mitte des 13. Jahrhunderts Nessiim, aus dem königlichen Geschlechte Isai’s, wie noch andere Familien im Mittelalter sich solch’ adeliger Abstammung rühmten; vergl. Gross in Graetz’ MS. XXX, 448 u. 451; ders. in MS. XXVII, 472; Geiger, Jiid. Zs. X, 282; Z. Kahn, Et. sur le livre de Joseph le Zelateur p. 13 f. und Graetz, Gesch. V, 68.— Ebenso wendet P. Fagius (Tharg., Strassb. 1546) schon gegen Raschi ein: Quod si rogas ubi ergo hodie est sceptrum Judaicum? respondet in Babylonia; u. in bissig־ gehässiger Weise bemerkt er dazu. הרוצה לשקר ירחק עדיו.— Vergl. oben S. 158 A. 1. ז) Minch. jeh. (Prag 1678) des Juda b. Elies. (1313) schlägt vor statt dieses Beispiels: V, 23,14 על א זנך (Raschi: כמו כלי זיין).— Wir vermuten, dass von diesem Verse die in unseren Texten eingeklammerte Glosse, die keinen Sinn giebt, herrührt: הוא ל׳ זיין .שהוא ל׳ חרב דקדוקי רש״י (י (Riva di Tr. 1560) würden, wenn Raschi nicht

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