Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
- Journal
- Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
- Volume
- 17 (1890)
- Issue
- 1 (1890)
- Date
- 1890-01-01
- Page
- Seite 185 (sequence 192)
- Language
- German
- Belongs to
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185 citirt, so von Raym. Mart., Ger. de S. Fe, der allerdings nach Epstein’s Ansicht (Bereschit-Rabbati etc., Sep.-Abdr. aus dem Magaz. 1888 p. 13) Alles, was er von Ber. r. des Moseh had. erwähnt, Ersterem entlehnt haben soll (Hebraeomatix z. B. I, 42 ,,Ber. Rabba de R. Moyse praeäicatore“ und Tr. e. Jud. in Max. Bibi. V. patr. XXVI, 529—55 oft.) u. A. Sie nennen sie Ber. Rabba xar i$oyfy und im Gegensatz zu dem uns vorliegenden Text des Ber. r.1): Ber. Kezara. Das Ber. r. des Mos. had. soll auch mit der bereits erwähnten שיטה חדשה ל*ב״ר identisch sein (Jell. Beth-ham. II, p. XXV nach Zunz, GV. 291). Besonders den Segen Jakob’s scheint man im 10. und 11. Jh. zum Gegenstand der agad. Erläuterung vielfach gewählt zu haben; daher die vielen Citate aus dem Ber. r. des Mos. had. speciell zu I M. 49 z. B. bei Raym. Mart., wie auch bei anderen christl. Autoren zu messianolog. Zwecken. — Einzelne Stücke wurden bereits oben mitgetheilt. a) Is. Abarb. in Jesch. mesch. II, 1 c. 6, p. 37b, der, wie es scheint, erst aus christl. Quelle, wahrscheinlich aus dem 2סי הסקורים) des Geron. de S. Fe, schöpft, und ז) Dies wäre ungefähr die Ansicht Zunz’ (GV. 290); eine andere hat nun Epstein (1. c. p. llf.) aufgestellt, nach welcher Martini unter Ber. r. minor einen Bereschit rabba im Auszug, unter Ber. r. schlechtweg den gedruckt vorliegenden und unter Ber. r. major den des Moseh had. verstünde. Nach beiden Ansichten müsste aber Alles, was Mart, aus Ber. r. minor bringt in unseren Ausg. sich finden, während, was recht auffallend ist, der Pugio fidei p. II, c. IV, § 4 p. 313 aus ״Bereschith Kezara Sectio 79“ citirte Midrasch bei uns nur Jalk. Gen. § 160 sich findet. 2) Es kann keinem Zweifel unterliegen, dass dies durch אלה הפקורי׳ oder "ס׳ הויכוח שגעש׳ בטורטושא“ (s. ב״ת II, 113 und 375), von dem das einzige Ms. sich im Besitz A. Epstein’s (früher J. S. Halberstam’s, vergl. Kobak’s Jeschurun hebr. VI, 45 f. A. und Ginse nist. ib., ferner Ber-Rabb. p. 13 u. 32 A.) nicht eine Uebersetzung des Tract. contra perf. Jud. ist, sondern, wie Epstein mit Recht annimmt, ursprünglich hebräisch geschrieben wurde. Einen direkten Beweis dafür können wir aus der Einleit, des Abarbanel zu Jesch. mesch. f. 5a entnehmen, wo es heisst: ויעשו להם האנשים הפושעים