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Magazin für die Wissenschaft des Judenthums · 1890-01-01 · 1 (1890) · p. Seite 169

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Journal
Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
Volume
17 (1890)
Issue
1 (1890)
Date
1890-01-01
Page
Seite 169 (sequence 172)
Language
German
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169 Beispiel zur Taufe mitgerissen, sind nämlich keine anderen, als die dreissig, welche mit Elia Oorcos abgefallen sein sollen. Miscellen. ״Ein Räthsel In der Litteratar weniger.“ Unter dieser Ueberschrift hat Herr Dr. Berliner im Magazin ±ür die W. d. J. (XVI, 271) einem Almen der Massora zu seinem Rechte verholten, indem er in der bekannten Tradentenkette, auf welche die Angabe über die Verszahl der heiligen Schrift zurückgeführt wird, das letzte Glied der Kette — mit Verwerfung der Leseart מנקדי — ebenfalls als Personennamen erkennt und das Vorkommen der betreffenden Person in der talmudischen und midraschisehen Litteratur nachweist. Die Richtigkeit dieser Erkenntniss ist aus der in Rede stehenden Notiz selbst ersichtlich, denn דאגלייה רוסס kann sich nicht auf einen Plural (״die Punktatoren"^ sondern nur auf einen Singular beziehen1). Was nun aber die von Berliner erkannte Persönlichkeit betrifft, in der wir den ältesten mit Namen bekannten Massoreten zu erblicken hätten, so war der Name desselben nicht ״) מנקייMenaceus“ oder ״Mannacius“), sondern ein anderer auch sonst vorkommender Name, wie im Folgenden dargelegt werden soll. Was zunächst die Sage von Simon b. Jochai angeht, welche an fünf Stellen zu lesen ist (j. Schebiith 38 b, b. Sabbath 34 a, Genesis r. c. 79, Pesikta ed. Buber 90 a, Kohel<?)h r. zu 10, 8), so ist an zwei der drei Stellen, an denen allein der Simon b. Jochai’s Neuerung missbilligende Schullehrer oder Schreiber (ספרא) genannt ist, der Name נקאי geschrieben (Gen. r. קלא דנקאי ספרא, Koh. r. קלא דינקאי ספרא); nur an der dritten Stelle heisst es: קלא דמינקי ספרא, was Buber dazu veranlasst hat, das Wort nicht als Eigennamen aufzufassen, sondern zu erklären, es sei überhaupt nicht von einem Schullehrer, sondern von Schulkindern (מינוקי) die Rede. Natürlich fällt diese Erklärung gegenüber den anderen Stellen nicht ins Ge- ג) Es muss auch די גלי gelesen werden statt די גלו.

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