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Magazin für die Wissenschaft des Judenthums · 1890-01-01 · 1 (1890) · p. Seite 159

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Journal
Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
Volume
17 (1890)
Issue
1 (1890)
Date
1890-01-01
Page
Seite 159 (sequence 162)
Language
German
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159 Stamme hatte dasselbe somit widerrechtlich an sich gerissen und konnte nicht als vollgültig angesehen werden. Dies war bei den hasmonäischen Fürsten aus dem Stamme Levi der Fall, gegen welche folgende halachische ße- Stimmung, aus unserem Verse abgeleitet, gerichtet zu sein scheint:1) b) Jer. Horaj. III,;1 f. 47 c, Sot. VIII, 3 f. 22 c und Schek. VI, 1, 49 d: אין מושחין מלכים כהנים (בהדס מלכים). א״ר יודה ענתו(נ)דרייה(א)2) על שם: לא יסור שיט מיהודי. א״ר חייה בר ג) So Ramban, Comm. z. St., gegen ihn wendet R. N. ein, dass doch unmöglich in unserem Verse ein Gebot oder eine Verwarnung (es dürfe nicht weichen: אינו מצוה ולא אזהר׳) liegen könne, so dass Könige aus anderen Stämmen sich vergangen hätten gegen den letzten Willen des Erzvaters, denn in jedem Falle wäre ja die Weissagung nicht in Erfüllung gegangen. R N. meint daher, unser Vers wäre blos eine Vorhersagung des Zukünftigen, wie es auch eingetroffen sei, denn die Hasmonäer wie alle Könige während des 2. Tempels wären nicht souverain gewesen, sondern fremden Herrschern botmässig. Cf. Abarb. Comm. z. St. über beide Ansichten.— Anders wie R. N. erklären Toss. Joma62a s. v. יהודה unseren Vers nicht als eine Verheissung bestimmter in Zukunft eingetretener Tatsachen, sondern als einen Segen (״Es möge nicht das Scepter weichen); s. auch H. Homberg’s לא אמר התורה מבני שבט יהוד׳ תשים : הכורם עליך מלך. Wie durch einen Fehler in der Vulg. I. Makk. 5,68, wo st. ״der Mann Juda gelangte etc.“ stand: ״die Männer aus J. etc.“ verleitet, Baronius, Genebrard u. le Brun sich bemühten, die Makk. in den Stamm Judah einzuführen u. wie andere wenigstens meinten, dass sie mütterlicherseits von Juda wären s. Pererius p. 1022 b (wo die Autoren sich auch noch auf Cyr. Al. berufen) u. Basn. p. 811. Letzterwähntes giebt selbst de Spina 19. Arg. als unerweisbar zu; cf. weiter de Lyra. 2) Nach der Stellenangabe j. Schek. soll es im Babli beigedruckt: ר׳ אבא היחדויזא heissen (nicht angeführt in סה״ד, jedoch nachgetragen: יונה בש״ר אבא החד׳ im Ib. הכרם, Wrsch. 1887, p. 221; in דרבוני זהב, Fürth 1825, f. 82a: יונה א׳ אבא היחדויזה, wo der Commentator Moseh Weikersheim erklärt: שם מקום עירו; die Laa. תחדויה und הידחויזה siehe in ד״ס VIII, 52. Wir fanden ed. Lemb. 1863: א״ר (יונה א״ר אבי) יודה ענתונדרייא; Ramban, Comm. z. St. hat ענתוריא s. Mebo hajerusch, f. 95a, wo die erwähnten Stellen, sowie jer. Schek. VIII, 6, f. 51b; Ber. IV, 1. X 7 c u. Ab. s. I, 2 f. 39 c

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