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Magazin für die Wissenschaft des Judenthums · 1890-01-01 · 1 (1890) · p. Seite 158

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Journal
Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
Volume
17 (1890)
Issue
1 (1890)
Date
1890-01-01
Page
Seite 158 (sequence 161)
Language
German
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158 ראשי גליות שבבבל במקום מלך הם עומדים ויש להן לרדות את ישראל ולדון עליהן ביין רצו בין לא רצו שג׳ לא יסור שבט מיהוד: אלו ראש" 1.גליות שבבבל) — Die Nachkommen des Königsohns Juda wurden nicht allein als berechtigte Vertreter jeder, wenn auch untergeordneten weltlichen Macht und des geistigen Vorrangs in Israel angesehen, sondern auch nur ihnen sollte, solange ein wirkliches Königthum in Israel bestand, diese Würde gebühren. Denn ״nicht sollte weichen das Scepter von Juda“ und jeder Herrscher aus einem anderen ן) Cf. die noch halb praktische Diskussion über Nassi und Exliarchen im Briefwechsel zwischen Josef b. Gersom u. Abraham Maimuni im אגרות ושו״ת הרמ״בם, ed. Wrsch. 1877, p. 87 f.; ferner siehe Jucliasin (ed. Wrsch. 1876) p. 17. Ueber Jos. b. Gr. vergl. Gross in Grätz MS. XXVII, 472 A. 5. Wie Alphons d. Spina (Fort. fid. c, Jud. etc. 1. III1 f. 128 b f.) nach dem Muster des Paul. Burg. (Dial. dist. III, c. II) gegen das 18. Argument der Juden für ihre mess. Auffassung u. gegen diese Tradition von der Vererbung der königl. Würde in Juda durch das Exilarchat ankämpft, soll noch später besprochen werden. — Dagegen sei hier erwähnt, das auch J011. Morinus (Exercitt. biblicae Par. 1640, 1. II, ex. IV p. 262 ff.) eine ausführliche Abhandlung diesem Gegenstände widmet, in der die Nachrichten über die Herrschaft der Juden in Babylonien u. Palästina kritisch untersucht sein sollen, a) Gegen die von Abr. b. Dav. (ס׳ הקבילה) u. Dav. Ganz (צמח דוד) erwähnte Thatsache, dass seit Serubabel u. Nehemias der principatus (נשיאות) stets im königl. Hause David’s vererbt wurde, auch zu der Zeit, als das regnum (מלוכה) in den Händen der Hasmonäer 11 Herodäer war, führt Mor. an 1) das Josephus dessen nicht Erwähnung tliue, 2) dass (R. Chananel bei Juchas.) Jose b. Joeser Priester gewesen, 11. 3) dass Hillel väterlicherseits aus dem Stamme Benjamin gewesen (Juchas.) und ebenso Babbi (jer. Keth. 35 a). — b) Was die Abstammung der Exilarchen aus davidischem Geschlecht betrifft, meint Mor, dass dieselben doch erst sehr spät in Babylonien eine Machtstellung erlangten. Da die Reihe der Nessiim bis dahin nur mütterlicherseits aus Juda war, ging die Weissagung doch nicht in Erfüllung. — Endlich sei die ganze Herrschaft der Exilarchen in Babyl., die die Würde des Königshauses bewahrt hätten, fingiert, da weder Origines u. Eusebius, noch Epiph. und Hieron., die so viel von den Juden erzählen, etwas darüber bringen. Aehnlich ist der Schluss, wie wir ihn sonst noch finden werden, auch bei de Spina.

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