Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
- Journal
- Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
- Volume
- 17 (1890)
- Issue
- 1 (1890)
- Date
- 1890-01-01
- Page
- Seite 7 (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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7 ä\ U$7j $ äitoxeirat*') wird von Justinus Martyr (in seinem Dial. c. Tryph.) gegen die Juden als die einzig richtige erklärt, trotzdem er selbst, Origenes* 2), Eusebius, Chrysostomus3) und Augustin4) beide Laa. gebrauchen. <? än. ist belegt durch Irenaus (p. 202), Tertullian, Ambrosius, Epiphanius, Hieronymus, Theodoret und Leo M. (I 461); bei Epiph. ist auch zu lesen: <3 zd dnox. und in den Clem. Hom. ob l<mv. Mag man nun mit Just. M. den Juden den Vorwurf machen, sie hätten, um die messianolog. Beweiskraft der Stelle in christl. Sinne abzuschwächen, t« dn. an Stelle des richtigen $ d7r. gesetzt, oder mit Julianus Apost. (bei Oyr. Al. c. Jul. c. 8; s. F. A. Stroth, ״Beitr. zur Kritik der LXX“ in Eichhorn’s Repert. f. blibl. u. morgenl. Lit. II, 96 A.) den Christen den Vorwurf zurückgeben, dass sie tendenziös die ursprüngliche La. rd dir. gefälscht (wie auch G. Baur. 1. c. p. 240 f.) oder mit Clericus $ <**•5) für eine erklärende Glosse halten, in jedem P. J. Bruns in Eichh.’s Bep. IV. p. 1 ff.: J. E. Grabe’s Anm. über I. M. 49; G. Baur, p. 240 A. 44 u. Reinke p. 160 ff 0 Unerhebliche Varianten bei Reinke p. 59 Anm. 6—9 und Rep. I, 113. 2) Orig, in S. S. comm. ed. P. D. Huetius (Cöln 1685): In Matth, p. 229: obd£ i)yo6fxevog l<rpa7)X swg dv UX&Y) 8 d7roxsizat; u. cf. Huet. obseryy. et notae p. 30: Orig, in Joh. 4,25; c. Cels. c, I, wo 7a «7r.; in Hom. XVH in Gen. beide Laa. 3) Gegen G. Baur s. Hom. LXVII, opp. (1687) t. I p. 202: donec veniant reposita ei. . . Tamdiu.. . quoad ille venerit. Et bene dixit, quoad ille yeniat, was Reinke p. 162 auch übersehen. Naeh Orig. Hexapla ed. Eieid (Oxf. 1875) I, 70 beweisen Aquila, in welchem Eus. $ an. ergänzt u. Symmachos auch nichts für die La. 4) Pererius 1. c. Reinke p 173. 5) Basnage: L’ hist, :des Juifs t. HI 1. IV c. XXI p. 298 f. übersetzt: ״Jusqu’ä ce que yienne (!) les choses lui sont soumises“ u. findet so diese Stelle sinnlos u. ungrammatikalisch, da sich ein Fehler eingeschlichen habe, den die Kirchenväter alle nicht gemerkt. Um einen guten Sinn zu erlangen, emendirte B. u. zw. indem er nach MA&g eine Lücke ausfüllen will mit dem Worte ״Silo“, das LXX für den Namen des Messias gehalten hätten, zu dem sie das