Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
- Journal
- Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
- Volume
- 16 (1889)
- Issue
- 1 (1889)
- Date
- 1889-01-01
- Page
- Seite 180 (sequence 184)
- Language
- German
- Belongs to
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180 הפריש־ החלה בצק אלה אפה הכל ה״ז יפריש מן הפת). Vgl. Kesef Mischna zur ersten Stelle. Das Maass der Challa wird von Josephus ebensowenig angegeben, wie das der Teruma und der Erstlinge. Auch die heilige Schrift kennt kein Maass, doch bestimmt die Haiache ein solches (Vgl. M. Challa II, 6—7 und Maim. Hil. Bikkurim VI, 16). g) Die Einkünfte von den G-eweihten. Josephus ib.: ״Diejenigen, die sich nach einem gemachten Gelübde Gott weihen (Nasiräer werden sie genannt, weil sie das Haar wachsen lassen und keinen Wein zu sich nehmen), müssen, sobald sie das Haar geheiligt und zum Opfern hingegeben, die Opfer1) den Priestern zuertheilen.“ Wie die Vorschriften über den Nasir (Num. 6,2—21) sind auch die Bestimmungen über die beim Aufhören des Nasirats dem Priester zukommenden Gaben (ib. 19—20) ungenau und mangelhaft wiedergegeben. Dass der Nasir nach Ablauf seines Gelübdes ein männliches Lamm als Ganzopfer, ein weibliches Schaaf als Sündopfer, einen Widder als Dankopfer, einen Korb ungesäuerte, aus feinem Mehl gebackene Oelkuchen und ungesäuerte mit Oel bestrichene Fladen nebst Speise- und Trankopfer darbringen musste, wird von Josephus nicht gesagt; ebensowenig wird von ihm angegeben, dass der Priester den Bug des Widders, einen Oelkuchen und einen Fladen nach der vorgeschriebenen Schwingung nebst den ihm sonst als Priester zukommenden Opferstücken zu erhalten hat.2) 1) Nach der von Niese (a. a. 0. p. 238) citirten LA.: ras dvolat wiedergegeben. Die übliche LA.: ras kovqAs ist mit dem Wortlaute der Schrift im Widerspruch. 2) Ant. XIX, 6,1 wird berichtet, dass Agrippa I. nach seinem Regierungsantritte für viele Nasiräer Opfer darbringen liess. Auch