Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
- Journal
- Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
- Volume
- 16 (1889)
- Issue
- 1 (1889)
- Date
- 1889-01-01
- Page
- Seite 166 (sequence 170)
- Language
- German
- Belongs to
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— 166 — giftet worden, starben, die Stelle אבל ומית zu ändern in אבלון ומיתון oder אבל' ומית׳. XX) Wenn auch in Wirklichkeit das א in עאל nichts anders zu bedeuten hat, als die Unterscheidung von der gleichlautenden Präposition, so ist doch den Schreibern das Bewusstsein dafür schon früh verloren gegangen, denn sie setzten nun nach Analogie von עאל auch עאלון, wo eine Verwechslung ja ausgeschlossen ist. XXII) Das ו in diesen und ähnlichen Formen erklärt sich aus der Verwandlung des a in u vor einem silbenschliessenden Laut, besonders Lippenlauten. Vgl. Nö kieke Mand. Grammatik § 19, der auch eine reiche Zahl von Beispielen anführt. Als Ergänzung mögen hier noch einige Beispiele aus dem Jerus. Talmud folgen: =־ תורעא תרעא Thor, Dem. I 2ld u.; בית מוקדשא Ber. II 5a u.; רומשא Pea VIII 21b; חומרייא Eseltreiber, Ber. IV 7°; שמדא שומדא :שבת שובתא, letztere vielleicht unter dem Einflüsse des ש. XXIII) Für den Inf. Peal kommt bisweilen eine sonst regelmässige Form mit Jod-Alif vor; es sind das wohl nichts als Inff. mit femininer Bildung, vgl. beim starken Verbum מישמעא, Beispiele: מיחמייה ,מיבזיא ,מיזכיא, Meg. IV 75b mit. scheint fehlerhaft. XXIV) Jedoch sind Formen wie זכוייה ,תנוייה, bab. m. II 8° ob. nach Nöldekes Meinung undenkbar. XXV) Neben תני kommt zuweilen auch die Schreibung תאני vor. Schek. III47b׳°u.; Ter. I 40b sogar תאנא, was natürlich nur particip. sein kann. Die Schreibung eines langen ä durch א ist sehr selten im jerus. Talm., von den Nomina wird bisweilen der stat. emph. des pl. fern, so geschrieben, z. B. לרמלאתא den Witwen, Meg. III 74a ob.; איגראתא Keth. II 26b. Solche Schreibung kommt auch bereits im Chr. Pal. und Samarit. vor, in den aramäischen Schriftwerken der späteren Jahrhunderte ist die Bezeichnung des langen a durch א Eegel, so in den Scheeltot, Halachot Gedolot, im Sendschreiben des B. Scherira Gaon.